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Top 10 Blogbeiträge 2016

Es ist immer wieder interessant zu sehen, welche Artikel die meisten Zugriffe hatten. Die zehn Blogbeiträge mit den meisten Zugriffen haben wir nachstehend aufgeführt.

  1. Neue günstige Verteil-Bibel
    Zum Lutherjahr 2017 hat der Bolanz-Verlag eine neue Verteilbibel in zwei verschiedenen Varianten veröffentlicht. Ein Ansporn für Gemeinden und einzelne Gläubige kostengünstige Bibeln gezielt weiter zu geben.
  2. Wolfgang Kühne: Warum ich die Gemeinschaft der Zeugen Jehovas verließ
    Ganz weit vorne, wie schon seit Veröffentlichung hier im Blog, ist das Interview mit dem ehemaligen Zeugen Jehova Wolfgang Kühne. Seine Motivation ist, möglichst viele Anhänger zum Vergleich der Lehren der Zeugen Jehovas mit den biblischen Lehren zu ermutigen.
  3. Verlag Friedensstimme eröffnet Online-Shop
    Der Verlag Friedensstimme gehörte bisher zu den wenigen verbliebenen christlichen Verlagen, die auf einen Online-Shop verzichtet haben. Das hat sich seit 2016 geändert.
  4. Vier Hörbibeln im Vergleich
    In 2012 habe ich vier Hörbibeln mit einander verglichen. Zuletzt wurden veraltete Links aktualisiert und einige zusätzliche Informationen eingepflegt.
  5. Studienbibeln im Vergleich
    Vergleiche sind offenbar beliebt. In diesem Beitrag verweisen wir auf einen hilfreichen Studienbibeln-Vergleich von zeltmacher.eu.
  6. Meine persönliche „Top Ten“-Auswahl christlicher Werke
    Einer der Blogger dieses Blogs, Sergej Pauli, hat seine persönlichen Top Ten hier veröffentlicht.
  7. Zehn Fragen an Andreas Fett
    Der Leiter des Freizeitheims Schoppen und bekannter Autor hat unsere zehn Fragen beantwortet, die wir bereits vielen Autoren gestellt haben.
  8. Wolfgang Bühne: „Ein gutes Buch erweitert den Verstand, erwärmt das Herz und fordert den Christen heraus.“
    In der Interview-Reihe: „Christen im Gespräch“ beantworten Autoren, Verleger und Verantwortungsträger aus dem bibeltreuen Bereich Fragen zu sich selbst und zur christlichen Literatur.
  9. Die Deutsche Evangelische Allianz schafft sich ab
    Ein Artikel aus 2013 über Entwicklungen in der DEA.
  10. Wie falsche Theologie uns die Bibel stehlen kann
    Sergej Pauli über hyperdispensationalistische Schreckgeister und andere Hindernisse.

Zehn Fragen an Martin Vedder

Gründer der Zentralafrika-Mission (ZAM)

  1. Wie kamen Sie dazu schriftstellerisch aktiv zu werden?

Mein Buch „Afrika war nur der Anfang“ entstand in Folge verschiedener Anfragen, meine Erlebnisse, die ich teilweise auf Missionsabenden berichtete, in schriftlicher Form niederzulegen. Der Inhalt soll die Leser ermutigen, mehr mit dem Herrn zu wagen und alles von IHM zu erwarten. Dass mittlerweile vier Auflagen erschienen sind, scheint darauf hinzuweisen, dass hier einem echten Bedürfnis entsprochen worden ist.

256208_z1Das Buch „Gesetz oder Evangelium“  ist eine Neuauflage meiner theologischen Examensarbeit und als Hilfe in der Erziehung der Kinder, in der Sonntagschule usw. gedacht.

Die Broschüren „Die Versammlung des lebendigen Gottes“ und „Wer ist Jesus Christus?“ entstanden in meiner Missionsarbeit und sind nur in anderen Sprachen erhältlich.

„Der glückliche Jimmy“ ist mein erstes Buchprojekt und wurde verfasst, als ich meinen ersten Missionseinsatz in Deutschland durchführte und wir dabei feststellten, dass die von uns eingesetzte Kinderliteratur nicht optimal war. Dem sollte dann dieses kleine Büchlein abhelfen, das in der Folgezeit dann noch in mehrere Sprachen übersetzt wurde.

  1. Ist aktuell ein Buchprojekt geplant?

Nein.

  1. Nennen Sie uns ihre 3 Lieblingsbücher (neben der Bibel)?

„Niemals enttäuscht“ (über Georg Müller) und„Glühende Retterliebe“ (von Oswald Smith).

  1. Welche Bücher / Welches Buch würden Sie nicht noch einmal lesen?

„Die Souveranität Gottes“ (von einem überzeugten Calvinisten).

  1. In welchem Bereich sehen Sie die größte Not in der heutigen Christenheit und wo (und/oder) wie könnte man da am besten einschreiten/helfen?

In der Abwertung der Heiligen Schrift und der daraus folgenden mangelnden Gottesfurcht. Um dem entgegenzuwirken gründete ich 2002 den ‚Maleachikreis‘, der seitdem Aufklärungsarbeit betreibt. Außerdem ist das persönlich gelebte Vorbild von nicht geringer Bedeutung.

  1. Wie beurteilen Sie den reformatorischen Aufbruch unter vielen Christen aktuell?

Wenn es sich um das Festhalten an den 4 Sola handelt, recht positiv. Dagegen sehe ich die sog. Gnadenlehre (Erwählung als souveränes Handeln Gottes ohne Sein Vorherwissen!) als sehr problematisch an.

  1. Wie wurden Sie Christ?

Angeregt durch das Beispiel meiner drei älteren Schwestern, die sich in einer Zeltevangelisation bekehrten, folgte ich ihrem Beispiel.

  1. Was bedeutet für Sie „Christ sein“?

Jesus Christus als meinem Heiland immer wieder zu danken für dieses wunderbare Heil und IHM aus Dankbarkeit folgen, Seine Herrschaft Tag für Tag ausleben.

  1. Worin sehen Sie Grundlagen für geistliches Wachstum?

Der Blick auf Jesus, den Anfänger und Vollender des Glaubens (Hebr.12), Seinen Fußstapfen nachfolgen (1.Petr.2) und die Sünde im Tode halten (Röm.6). Den Kampf zwischen Fleisch und Geist führen (Gal.5), um als Folge davon die Frucht des Geistes in mir wachsen zu lassen und nicht vergessen, was wir in IHM bereits alles besitzen. Eine ausführliche Beschreibung wird in meinen Vorträgen zum Thema „Schritte in ein sieghaftes Leben“ gegeben.

  1. Welche historische Personen würden Sie gerne Treffen und welche Fragen würden Sie mit dieser besprechen wollen?

Adam und Eva würde ich gerne fragen, wie sie es geschafft haben, nach dem Sündenfall sich gegenseitig zu respektieren und weitere 900 Jahre miteinander zu verleben.

NEU: Eine biblische Sicht für das gesamte Leben gewinnen

In Familie, Beruf, Gemeinde und als Bürger

cover-eine-biblische-sicht-fuer-das-ganze-leben-gewinnen-1Das Leben als Christ steht in einer dreifachen Spannung (siehe Johannes 17,14-17). Wir sind »nicht von der Welt«, das heißt unsere Identität sollte nicht von den Überlegungen und Strömungen dieser Welt ohne Gott geprägt werden. Gleichzeitig sind wir »in der Welt«. Dies ist unser göttlich verordneter Aufenthaltsort. Dazu kommt der Auftrag unseres Schöpfers und Erlösers: Wir sind »in diese Welt« hineingesandt. Wir dürfen etwas von seinen Vorzüglichkeiten widerspiegeln. Um meinem Auftrag nachzukommen, studierte ich nebenberuflich Theologie. Ich verstehe dies nicht als weltfremde Studierstuben-Disziplin, sondern als Anwendung von Gottes Wort in alle Lebensbereiche. So ringe ich täglich um angemessene Fragen und ehrliche Antworten. Diese Fragen stellen sich in meinen vier wichtigsten Bezügen »in dieser Welt«: Der Familie, der Gemeinde, dem Beruf und innerhalb des Staates.

Eine Auswirkung meiner Forschungen ist die Umsetzung eines Intensiv-Familien-Lebensstils. Wir haben das Bildungsmanagement unserer Söhne selber an die Hand genommen, was in unserem Heimatland, der Schweiz, gesetzlich zugelassen ist. Unser Zuhause ist Dreh- und Angelpunkt unseres gemeinsamen Lernens.

Die 50 Beiträge sind allesamt durch das Aufwerfen von Fragestellungen entstanden. Oftmals gab es einen aktuellen Anlass: Erlebnisse in der Familie und der christlichen Gemeinde, politische Ereignisse oder Berichte aus den Medien. Die Beiträge, die über mehrere Jahre entstanden sind, verfolgen das Ziel, eine biblische Sicht für das gesamte Leben (zurück) zu gewinnen.

Lassen Sie sich durch das Lesen der einzelnen Beiträge zum Nachdenken und mutigen Handeln anregen.

Herzlich, Ihr Hanniel Strebel

Her­aus­ge­ber: Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Briefe, die nie geschrieben werden …

Ein Buch von Frederick L. Kosin

2562531-1Vor einigen Jahren habe ich ein Buch gelesen, dass meinen Blick auf Missionare und ihre Familien stark verändert hat. Die in 2015 verstorbene Missionarin Elisabeth Elliot wurde einmal gefragt, was ihre größte geistliche Herausforderung war.

Eine zu erwartende Antwort hätte sein können, den Mördern ihres Ehemannes Jim Elliot zu vergeben. Aber keineswegs. Sie antwortete: „Das Zusammenleben mit den anderen Missionaren!“ Diese Antwort ernüchtert, da sie zeigt, dass auch Missionare „ganz normale Christenmenschen“ sind. Sie haben ihre Charakterschwächen und auch sie sündigen, indem sie lieblos zum Partner, ungeduldig mit ihren Kindern sind und mit Ungerechtigkeiten von Seiten Nichtchristen zu kämpfen haben.

Viele Missionare scheuen sich von ihren Anfechtungen zu sprechen, da sie oft als „Überchristen“ angesehen werden, und von ihnen ein fehlerloses Christsein erwartet wird. Der Autor Kosin hat mit vielen Missionaren gesprochen, kennt ihre spezielle Herausforderungen und gibt ihnen mit diesem Buch eine Stimme. Das Buch besteht aus fiktiven Briefen, wie sie viele Missionare hätten schreiben können.

Viele praktische Hinweise zeigen auf, wie wir Missionaren helfen könne, ihre Herausforderungen zu bewältigen. Der Autor gibt konkrete Gebetsanliegen und hat mir die Augen für die Nöte von Missionaren und ihren Kindern geöffnet. Ich empfehle es uneingeschränkt gerne. Das Buch ist bei CLV erschienen und kostet 7,90 EUR.

Neue Andachtsbücher 2016

Jedes Jahr wird eine Fülle an neuen Andachtsbüchern veröffentlicht. So auch in diesem Jahr. Auf einige Neuerscheinungen will ich hier hinweisen. Eine Neuauflage ist auch dabei. leben_als_gottes_volk_0_1

Leben als Gottes Volk, Andreas Münch, Herold Verlag

Das Alte Testament ist keine zufällige Sammlung verschiedener Bücher und Geschichten; es wurde mit einer ganz bestimmten Absicht verfasst und eingeteilt.
Das vorliegende Andachtsbuch soll Ihnen helfen, den ersten Teil der Bibel, die fünf Bücher Mose, besser und vor allem im Licht des Kommens unseres Herrn Jesus und dem Offenbarwerden des Evangeliums zu verstehen und für Ihr tägliches Glaubensleben anwendbar zu machen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Andachtsbüchern sind die täglichen Andachten beginnend bei 1. Mose 1,1 bis 5. Mose 34 fortlaufend angeordnet.

Neben den praktischen Impulsen, die Ihnen durch die Auslegung der jeweiligen Verse gegeben werden, kann Ihnen das Andachtsbuch auch dabei helfen, einen Blick für das große Ganze zu bekommen.

Andreas Münch (*1984) ist verheiratet mit Miriam und Vater von Aaron. Er ist Autor und Theologiestudent beim Martin Bucer Seminar.

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brocken_vom_lebensbrot58384f67bf214Brocken vom Lebensbrot, Johann Jakob Fast, Samenkorn

Der Prediger Johannes Jakob Fast hat mit seinen Predigten Tausenden von Zuhörern und Briefempfängern in den Jahren der Bedrängnisse, Verfolgung und Zerstreuung in der Sowjetunion geholfen. Einige seiner Predigten leben heute noch im Gedächtnis seiner erweckten Zuhörer.
Als er schon erblindet war, verfasst er viele Predigten und einige Andachtsbücher, die
durch Abschriften verbreitet wurden. In Deutschland sind bisher drei dieser Predigtbücher publiziert worden.
Der Kalender „Brocken vom Lebensbrot“ ist wahrscheinlich sein erstes Andachtsbuch und wurde 1972 verfasst. Wir freuen uns, es jetzt auch vielen neuen Lesern zum erneuten gesegneten Gebrauch vorlegen zu können.

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180068000Worte Gottes, Martin Luther, Mitternachtsruf

Lassen Sie sich ein Jahr lang durch Worte aus der alten Luther-Bibel (1912) ermutigen, aufrütteln und zurechtbringen; täglich ein bis zwei Verse aus dem Alten Testament und ein bis zwei Verse aus dem Neuen Testament, wöchentlich begleitet von ansprechenden und pointierten Zitaten des deutschen Reformators Martin Luther.

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Manna am Morgen, Hugh E. Alexander, GBG

605032000Brauchen Sie Ermunterung in Ihrem Glaubensleben?
Hugh Edward Alexander war ein hingegebener Evangelist und Lehrer, sowohl der Gründer verschiedener Missionswerken, die heute noch bestehen. Unermüdlich hat er sich für Gottes Reich eingesetzt. Was war denn sein Geheimnis?
Entdecken Sie es jeden Tag beim Lesen dieser auf dem lebendigen Wort gegründeten Andachten und der damit verbundenen Bibelstellen.

Die Bibelgesellschaft und das Verlagshaus, die von ihm gegründet wurden feiern nun ihr 100-jähriges Jubiläum. So gibt Ihnen dieses Andachtsbuch mit Bildern und kurzen Berichten von damals auch einen kleinen Einblick in diesen vielen Jahren, die dem Dienst am Evangelium gewidmet wurden.

Neuauflage des lange vergriffenen Andachtsbuchs.

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Leben mit Jesus, Friedensstimme

Eine Anleitung zur täglichen Bibellese für Kinder. Das vorliegende Andachtsbuch ist eine Stütze zur Stillen Zeit. Es festigt das Leben mit Jesus im Alltag und fördert den Glauben des Kindes.

 

Verlosung: Carson, Busch und Rice [BEENDET]

2 Buch-Pakete

Drei Klassiker verlosen wir in dieser Woche. Ein Buch vom Bruder des bekannten Predigers Wilhelm Busch: Johannes Busch. Dann eine Neuauflage von Donald A. Carson über das Leid und ein Buch über das Gebet des Evangelisten Dr. John Rice. Beantwortet die unten angegebene Frage und seid bei der Verlosung dabei.

Bitten und Empfangen, Dr. theol. John R. Rice

John R. Rice war Evangelist und in Amerika durch seine überzeugende Art zu predigen bekannt. Er war Baptist, in Texas geboren und unter Farmern aufgewachsen. Er illustriert seine Botschaften mit interessanten Erlebnissen. Neben seiner Arbeit in zahlreichen Evangelsationsfeldzügen und Radioprogrammen gab er eine Wochenzeitschrift, The sword of the Lord (Das Schwert des Herrn), heraus.

Das vorliegende Buch ist eines von 27 Büchern, die er geschrieben hat. Das Buch „Was muss ich tun, um gerettet zu werden?“ hat auch in Deutschland schon vielen den Weg zum Herrn gezeigt. Insgesamt wurden davon 14 Millionen Exemplare gedruckt. Der Verfasser ist vor einigen Jahren verstorben.

Stille Gespräche, Johannes Busch

Johannes Busch war bei denen, die ihn hörten und erlebten, ein geschätzter Redner und Seelsorger. Die Stillen Gespräche legen Zeugnis ab von der praktischen Glaubens- und Lebenshilfe, die unzähligen jungen Menschen zum Segen wurde. Seelsorgerliche Gespräche sind ein wichtiger Akzent seines Dienstes.

Die Stillen Gespräche möchten zur Klärung von lebenswichtigen Fragen beitragen. Johannes Busch (1905 – 1956) war als Sohn von Dr. Wilhelm Busch stark vom schwäbischen Pietismus geprägt. Nach seinem Theologiestudium war er als Pfarrer tätig und wurde später als Landesjugendpfarrer von Westfalen berufen. Außerdem war er vielfach zu Evangelisationen, Rüstzeiten und Vortragsdiensten unterwegs.

Ach, Herr, wie lange noch?, Donald A. Carson

Der Neutestamentler Donald A. Carson hat sich in diesem Buch mit der schwierigen Frage des Leidens in Bezug auf den christlichen Glauben biblisch-theologisch auseinandergesetzt. Dabei spricht er fast alle Fragen des so genannten „Theodizee-Problems“ (wie vereinbart sich ein guter Gott mit der Existenz des Bösen?). Erfreulich ist, dass Carson als Exeget den Bibeltext auslegend an das Thema herangeht und die relevanten Texte zumeist gründlich analysiert. Aber auch persönliche und geistliche Erfahrungen und Einsichten des Autors kommen zum Tragen.
Er räumt in seiner Darstellung mit vielen unbiblischen christlichen Überzeugungen auf. So hinterfragt er z.B. eine charismatische „Wohlstandstheologie“ und hält dem eine biblisch begründete „Kreuzestheologie“ entgegen, die deutlich macht, dass mit dem Glauben eben nicht alles automatisch gut läuft und Gott immer nur Gesundheit und Glück schenken will. Daneben macht er auch nicht davor Halt deutlich zu machen, dass Gott souverän ist und auch hinter dem Bösen steht (wenn auch anders, als hinter dem Guten) und alles seiner Herrschaft unterworfen ist.
Es ist eine grundlegende Fragestellung, die jeden Menschen auf die ein oder andere Weise betrifft. Dieses Buch will aber nicht nur Trost schenken, sondern in erster Linie Christen darüber aufklären, dass das Leiden nicht ohne Gottes Willen geschieht und das es unsererseits kein Recht und keinen Anspruch an Gott für ein leidenfreies Leben gibt.

Teil­nah­me­be­din­gun­gen:

  1. Beant­worte die fol­gende Frage: Welches Buch liest du zur Zeit?
  2. Unter allen Ant­wor­ten wer­den zwei Pakete mit je drei Büchern verlost.
  3. Teil­nah­me­schluss: 9. Dezember 2016, 23.59 Uhr
  4. Ver­sendung kann nur an deut­sche Adres­sen erfolgen.

Los geht’s! Die Ver­lo­sung hat hier­mit begonnen.

A. Rempel: Gottes Wort hat bei vielen führenden Evangelikalen an Autorität verloren

Interview mit Eduard Klassen und Alexander Rempel von Folgen Verlag

Georg Walter (Autor zahlreicher Bücher) hat mit Eduard Klassen und mir ein Interview zu unserem eBook-Verlag Folgen Verlag geführt. 

Georg Walter: Wann und wie habt ihr euch zu Jesus Christus bekehrt?

Alexander Rempel: Mir geht es hier wahrscheinlich so ähnlich wie vielen anderen Christen aus christlichen Elternhäusern. Durch eine starke christliche Prägung ist mir vieles erspart geblieben. Es waren also eher die „kleinen“ und weniger auffälligen Sünden, die mir durch die Verkündigung im Gottesdienst klar machten, dass auch ich Vergebung brauche. So wurde ich schon früh errettet und habe mich mit 17 bewusst taufen lassen.

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Eduard Klassen: Ich bin den guten Kinderstundenleitern dankbar, die mich zu Jesus geführt haben. Ich habe mich als Zehnjähriger nach einer Kinderstunde zuhause bekehrt. Mit 17 Jahren, nach intensiver Beschäftigung mit der Lehre der Taufe, ließ ich mich taufen. Eine aktive und verbindliche Gemeindemitgliedschaft war von da an für mich selbstverständlich.

GW: Was hat euch bewogen, einen neuen Verlag zu gründen?

Alexander Rempel: Dafür gibt es nicht den einen Grund. Es ist eher ein Bündel verschiedener Umstände und eine stetige Entwicklung, die dann zur Verlagsgründung geführt haben. Da ist zuerst die Begeisterung an „Texten“. Ob in Buchform, als Magazin, als Blog-Text oder als eBook.

In meiner Heimatgemeinde war ich bei der Organisation eines christlichen Jugendmagazins aktiv. Seit einiger Zeit bringe ich mich in der Buchhandlung in meiner Gemeinde ein. Später begann ich  im Blog NIMM UND LIES (www.nimm-lies.de) über Bücher zu bloggen.

Und vor zwei Jahren haben wir den christlichen eBook-Shop ceBooks.de (www.ceBooks.de) eröffnet. Wir haben dabei festgestellt, dass das christliche, und besonders das bibeltreu geprägte eBook-Angebot, noch sehr überschaubar ist. Und das wollten wir ändern. Einige Verlage ließen sich überzeugen ihre ersten eBooks zu veröffentlichen. Manche lassen sich noch etwas Zeit. Andere wollen in Kürze damit beginnen.logo

Als Liebhaber vieler älteren Bücher fanden wir es schade, dass manche inhaltlich wertvollen Bücher nicht mehr neu aufgelegt wurden und somit nicht mehr erhältlich sind. Deshalb beschlossen wir, ausgewählte vergriffene Bücher als eBooks im „Folgen Verlag“ herauszugeben. Zusätzlich veröffentlichen wir Ersterscheinungen, die bisher auch in Buchform nicht erschienen sind. Hier will ich besonders auf die eBooks von Hanniel Strebel hinweisen.

cover-eine-biblische-sicht-fuer-das-ganze-leben-gewinnen-1Eduard Klassen: Anfang 2012 bekam ich meinen ersten eBook-Reader und war sofort von der neuen Art zu lesen begeistert. Im Oktober 2012 besuchten Alexander Rempel und ich als Blogger von NIMM UND LIES die Frankfurter Buchmesse. Keiner von uns beiden dachte damals daran, dass in zwei Monaten ceBooks.de an den Start gehen würde. Erst mit der Verarbeitung der Gespräche mit christlichen Verlegern und der Beobachtung der Leser-Interessen auf NIMM UND LIES reifte die Idee zu dem, was heute auf ceBooks.de zu sehen ist und in Zukunft im Folgen Verlag realisiert wird.

GW: Was sind eure Hauptziele, die ihr mit dem neuen Verlag verfolgt?

Alexander Rempel: Kurz gesagt:

  • ausgewählte vergriffene Bücher als eBooks neu zu veröffentlichen
  • bislang unveröffentlichte bibelorientierte Werke herausgeben
  • das konservativ-evangelikale Angebot im christlichen eBook-Bereich vergrößern

Eduard Klassen: Das eBook bietet auch bisher unbekannten Autoren eine relativ einfache Möglichkeit, ihr Buch zu veröffentlichen. Wessen Manuskript seit Jahren in der Schublade liegt, kann sich gerne bei uns melden. Vielleicht wäre es für eine eBook-Veröffentlichung in unserem Verlag interessant.

GW: Was ist eure Lieblingslektüre?

Alexander Rempel: Besonders gerne lese ich Biografien von Menschen, die ihr Leben für Gott genutzt und das Evangelium verbreitet haben. Sie sind für mich Ansporn und Ermutigung, die von Gott zur Verfügung gestellte Zeit in Dinge zu investieren, die unser irdisches Leben überdauern.

pilgerreise_final_shopEduard Klassen: Bücher von Spurgeon und von den Puritanern begleiten mich seit einigen Jahren. Ihre Bücher sind es auch, die ich mehr als nur einmal lese. Neugierig, wie ich bin, lese ich auch zahlreiche Neuerscheinungen bibelorientierter Verlage.

GW: Von wem habt ihr in eurem geistlichen Leben am meisten profitiert?

Alexander Rempel: Ich würde hier unterscheiden zwischen den Menschen aus meinem persönlichen Umfeld und Menschen, denen ich zwar nie begegnet bin, deren Bücher mich aber geprägt haben.

Aus meinem Umfeld konnte ich besonders von einem wenige Jahre älteren Bruder aus der Gemeinde profitieren. In der Jungschar- und Jugendzeit hat er in der Leitung mitgearbeitet und war mir, was die Hingabe im Dienst angeht, ein großes Vorbild. Das ist auch heute noch so.

Bei den Autoren bin ich für den inzwischen heimgegangenen Bibellehrer William MacDonald sehr dankbar. Er verstand es vortrefflich, die Bibel gut verständlich und praktisch auszulegen. Sein Andachtsbuch Licht für den Weg zähle ich zu den besten Andachtsbüchern überhaupt.

angstEduard Klassen: Diese Frage habe ich schon vielen anderen gestellt. Sie selbst zu beantworten, fällt mir schwer. Meine Antwort kommt der von Alexander nahe. Es waren und sind verschiedene Christen aus den Gemeinden, denen ich angehörte und jetzt angehöre. Ein Autor, der heute noch lebt und von dem ich sehr profitiert habe, ist Peter Masters, Pastor der „Spurgeon-Gemeinde“ in London. Nur 15 Minuten sprach ich mit ihm in seinem Büro im Metropolitan Tabernacle, doch der Einfluss ist enorm. Sein langjähriger, treuer und von Gott gesegneter Dienst in seiner Gemeinde, sein Unterscheidungsvermögen und seine Standhaftigkeit, davon möchte ich lernen.

GW: Was betrachtet ihr als Hauptproblem heutiger Christen?

Alexander Rempel: Ich habe den Eindruck, dass die Wertschätzung von Gottes Wort und das Streben nach Heiligung heute eine deutlich geringere Rolle im Leben der Gläubigen einnimmt als noch vor wenigen Jahren. Die Bibel hat anscheinend bei vielen führenden Evangelikalen an Autorität verloren und wird weniger verbindlich verkündigt. Und das hat meist schädliche Auswirkungen auf die praktische Lebensweise von uns Gläubigen.

Eduard Klassen: Darin bin ich kein Profi. Ich habe genug „Probleme“ in meinem eigenen Herzen. Zweierlei fällt mir aber auf. Zum einen verlieren wir oft das Gleichgewicht zwischen Gnade und Wahrheit und zwischen Liebe und Ehrlichkeit. Zum anderen fehlt oft die Demut, auf den anderen zu hören und den eigenen Standpunkt zu ändern.

GW: Vielen Dank für das Gespräch!

Folgen Verlag_www.folgenverlag.de
Shop_www.ceBooks.de

Verlag Friedensstimme eröffnet Online-Shop

Verlag mit Schwerpunkt Liederbücher

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Der Verlag Friedensstimme gehörte bisher zu den wenigen verbliebenen christlichen Verlagen, die auf einen Online-Shop verzichtet haben. Diese Zeit ist offenbar vorbei. Auf dem aktuellen Verlagskatalog ist eine Web-Adresse angegeben: www.friedensstimme.com. Und seit heute ist der Shop online. Der Verlag stellt sich vor:

Unser Verlag ist ein Arbeitszweig des Missionswerkes Friedensstimme mit dem Sitz in Marienheide, Deutschland. Das Missionswerk wurde 1978 von Christen gegründet, die in den siebziger Jahren aus der ehemaligen UdSSR in die Bundesrepublik umsiedelten und sich kurz zuvor zu einer Bruderschaft zusammengeschlossen hatten. Die Bruderschaft trägt heute den Namen: „Vereinigung der Evangeliums-Christen-Baptisten-Gemeinden in Deutschland“ und zählt rund 70 Gemeinden und Gruppen von Gläubigen.

Bereits in den ersten Jahren des Bestehens des Missionswerkes wurde ein Verlag zur Herausgabe von erbaulichen Büchern, Tonbandaufnahmen usw. gegründet. In enger Zusammenarbeit mit der Bruderschaft werden eigene Produktionen erstellt und in der hauseigenen Buchhandlung zusammen mit Artikeln anderer Verlage zum Verkauf angeboten.

Zur Internet-Seite des Verlags: friedensstimme.com.

Gefunden: Gottes Wille

von John F. MachArthur

256135Was ist Gottes Wille für mein Leben? Was ist sein Plan für mein Leben und wie finde ich das heraus? Wen will er dass ich heirate? In welche Gemeinde will Gott dass ich gehe? Welche Ausbildung? Ist es sein Wille dass ich in die Mission gehe? Ist es sein Wille dass ich die Gemeinde verlasse? Ist es sein Wille dass ich dieses oder jenes Auto kaufe? Was ist Gottes Wille? Oder haben wir vielleicht sogar Freiheiten bezüglich unserer Entscheidungen?

„In der Frage nach dem Willen Gottes, sind wir schlimmer als jeder Charismatiker“, sagte jemand zu mir. Ich musste kurz darüber nachdenken und konnte dem dann nur zustimmen. Wir mögen die Charismatiker kritisieren von ihrer Einstellung und ihrer Lehre, aber in diesem Punkt, sind wir meistens schlimmer als sie. Ist es nicht so, dass wir mit diesem ,,Ich will Gottes Willen für mein Leben erkennen“, nur frommes daher plappern, um anderen sehr geistlich zu erscheinen damit sie denken ,,man ist der geistlich, man ist der fromm“? Frag doch mal so jemanden wie der das denn erkennen möchte. Will er eine persönliche „Offenbarung“ bekommen wo Gott ihm sagt was er tun soll? Dass jemand zu ihm kommt und sagt: „ Ich habe von Gott empfangen dass du nach Indien in die Mission gehen sollst.“ Haben wir nicht Gottes Wort, die Offenbarung Gottes, wo wir seinen Willen für uns erkennen können? Ja wir haben sein Wort, und ja, wir brauchen nicht mehr.

Also kann man Gottes Willen erkennen? „Ja“, sagt John MacArthur, der Autor dieses Buches.

Wenn wir als gläubige Christen, als Kinder in Gottes Familie, Gottes Willen nicht kennen, was sind wir dann? Uninformiert? Nein. Suchend? Nein. Wir sind schlicht dumm. „Langsam, langsam“, sagen Sie vielleicht, „so redet die Bibel aber nicht.“ Wirklich nicht? Dann lesen Sie einmal Epheser 5,17: „Darum werdet nicht unverständig, sondern versteht, was der Wille des Herrn ist.“ Kennen sie ein anderes Wort für „unverständig“? Ein heißer Tipp: Es fängt mit „d“ an.

Das Buch ist kurz und sehr Aussage kräftig.  Ich habe es in einem Zug durch gelesen, das waren ca. 1 ½ Stunden und bin sehr bereichert worden. Ich will es euch wärmstens empfehlen für euch persönlich, wenn ihr auf der Suche danach seid, aber auch für andere, die ihr kennt die sich damit plagen. Es ist für jeden „Seelsorger“, die wir ja eigentlich alle sind, eine sehr große Hilfe.

Titel: Gefunden: Gottes Wille
Autor: John F. MacArthur
Seiten: 64
Einband: Taschenbuch
Format: 11 cm x 18 cm
Verlag: CLV
Jahr: 1. Auflage 2010
Preis: 1,90 EUR
erhältlich bei: CLV