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Tipp: Abenteuer Schulgründung

Für angehende Schulgründer und Interessierte

Der pen­sio­nier­te Leh­rer Hans-Wal­ter Euhus war maß­geb­lich an der Grün­dung einer christ­li­chen Pri­vat­schu­le in Nie­der­sach­sen betei­ligt. Im ers­ten Teil des vor­lie­gen­den Buches hat er sei­ne „aben­teu­er­li­chen“ Erfah­run­gen in Wor­te gefasst und gibt damit ange­hen­den Schul­grün­dern und Inter­es­sier­ten einen prak­ti­schen Ein­blick, wel­chen Her­aus­for­de­run­gen ein Schul­grün­dungs­pro­jekt begeg­nen kann.

Im zwei­ten Teil führt der Autor aus, wie sich die „evan­ge­li­sche Unter­wei­sung“ in den Schu­len zum „Reli­gi­ons­un­ter­richt“ wan­del­te und dadurch ein gänz­lich ande­rer Schwer­punkt gesetzt wur­de. Zita­te aus Lehr­mit­teln und dem Wis­sen­schafts­be­trieb zei­gen wei­ter auf, wel­che Ideo­lo­gi­en den Ein­gang in die Schu­len gefun­den haben und immer mehr christ­li­che und wert­kon­ser­va­ti­ve Eltern ver­an­lasst, sich für alter­na­ti­ve Schu­len ein­zu­set­zen.

Der drit­te, kür­zes­te Teil weist auf die Grund­la­gen hin, die zu einer „Bil­dung nach bibli­schem Men­schen­bild“ gehö­ren Ange­fan­gen bei wie­der­ge­bo­re­nen Leh­rern über sorg­fäl­tig aus­ge­wähl­te Schul­bü­cher bis zu einem Unter­richt, in der die Bibel als his­to­risch glaub­wür­di­ges Buch ange­se­hen wird.

Das Buch ist bei CV Dil­len­burg erschie­nen und kos­tet 8,90 EUR.

Tipp: Neue Posterserie von Priscilla Kuhs

Für den Schaukasten und privat

Ein Jahr lang hin­gen an der Ein­gangs­tür zur Buch­hand­lung und Biblio­thek mei­ner Hei­mat­ge­mein­de die 95 The­sen, pas­send zum Refor­ma­ti­ons­ju­bi­lä­um. Es war nun Zeit für etwas Abwechs­lung und da stieß ich beim Stö­bern in christ­li­chen Online-Shops auf eine neue Pos­ter-Serie aus dem Dani­el-Ver­lag. Es sind fünf Pla­ka­te im hoch­wer­ti­gen Digi­tal­druck (250 g/m²) in matt und sind in zwei For­ma­ten ver­füg­bar: DIN A3 (8 EUR) und DIN A 2 (10 EUR).

Die Bibel­ver­se sind den Bibel­aus­ga­ben Neue evan­ge­li­sche Über­set­zung (NeÜ) und Neue Gen­fer Über­set­zung (NGÜ) ent­nom­men. Die Künst­le­rin hin­ter den Pla­ka­ten ist Pri­scil­la Kuhs. Seit die­sem Wochen­en­de zie­ren zwei ihrer Pla­ka­te den Ein­gangs­be­reich der Buch­hand­lung und eini­ge Exem­pla­re lie­gen für die Schau­käs­ten der Gemein­de bereit.

Die Pla­ka­te sind beim Dani­el-Ver­lag erhält­lich.

Tipp: In Gottesfurcht stehen (Georg Walter)

Betrachtungen, die herausfordern & Andachten, die erbauen

Got­tes­furcht bedeu­tet mehr, als Gott in sei­ner Herr­lich­keit und Macht anzu­er­ken­nen. Es ist die vom Hei­li­gen Geist gewirk­te Frucht und Tugend, die Got­tes­kin­der fähig macht, als Pil­ger in die­ser Welt wür­dig vor ihrem Gott zu wan­deln.

Welch wun­der­ba­re Ver­hei­ßung ist es, wenn der Gott des Him­mels zu sei­nen Erlös­ten spricht: „Ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söh­ne und Töch­ter sein, spricht der Herr, der All­mäch­ti­ge“ (2Kor 6,18). „Weil wir nun die­se Ver­hei­ßun­gen haben, Gelieb­te, so wol­len wir uns rei­ni­gen von aller Befle­ckung des Flei­sches und des Geis­tes zur Voll­endung der Hei­lig­keit in Got­tes­furcht!“ (2Kor 7,1). Die­ses Andachts­buch will eine Hil­fe sein, die Hei­lig­keit in Got­tes­furcht zu voll­enden.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Schöpfer:Hand:Werk

21 beeindruckende Schöpfungsandachten

Ein außer­ge­wöhn­li­cher Bild­band ist vom Bio­lo­gen Alex­an­der vom Stein im Dani­el-Ver­lag erschie­nen. Dar­in ent­hal­ten sind 21 Arti­kel über erstaun­li­che Beob­ach­tun­gen in der Schöp­fung.

Von Amei­sen in der Wüs­te, über den Bio­film im Dusch­schlauch bis zu mör­de­ri­schen Schat­ten­spen­dern und Bio-Inva­sio­nen, beim Lesen wur­de ich über­rascht, wel­che ein­drucks­vol­len Geheim­nis­se durch For­schung und Wis­sen­schaft auf­ge­deckt wur­den. Es ist dabei eine Stär­ke des Buches, dass der Autor sich auf neu­es­te For­schungs­er­geb­nis­se stützt, und es sich somit nicht um oft wie­der­käu­te Erkennt­nis­se han­delt.

Vom Stein ver­knüpft die Beob­ach­tun­gen aus Pflan­zen- und Tier­welt in gering dosier­ter Form an das geist­li­che Leben von Chris­ten und berück­sich­tigt dabei Aus­sa­gen der Bibel über Flo­ra und Fau­na. Die­ses groß­for­ma­ti­ge Werk (22,5 x 18 cm) hat 176 Sei­ten und ist reich bebil­dert. Die Spra­che ist leben­dig und spart mit Fach­be­grif­fen.

Ich habe es mit kur­zen Unter­bre­chun­gen in einem Zug durch­ge­le­sen. Dank Inhalts-und Art­ver­zeich­nis kön­nen bequem ein­zel­ne Kapi­tel ange­steu­ert wer­den um in die beein­dru­cken­de Schöp­fung hin­ein zu tau­chen. Da es nicht güns­tig ist (20 EUR) eig­net es sich beson­ders gut als Geschenk für nahe­zu jeden Anlass.

Das im Hard­co­ver gebun­de­ne Buch ist beim Dani­el-Ver­lag erhält­lich.

In eigener Sache

Änderung beim Newsletter

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Tipp: Fröhliche Reise, Herr Minister! (Eckart zur Nieden)

27 Interviews mit Zeitgenossen der Bibel

„Fröh­li­che Rei­se, Herr Minis­ter!“ Das braucht dem hoch­ge­stell­ten Beam­ten aus Äthio­pi­en eigent­lich nie­mand zu wün­schen, nach­dem er von Phil­ip­pus erfah­ren hat, wer Jesus Chris­tus ist. „Ich ver­traue nicht dar­auf, dass die Löwen kei­nen Hun­ger haben. Ich ver­traue auf Gott!“ erklärt Dani­el, der in Kür­ze den Bes­ti­en vor­ge­wor­fen wer­den soll.

So und ähn­lich reden und ant­wor­ten Men­schen der Bibel in den in die­sem Buch zusam­men­ge­stell­ten Inter­views. Es sind oft Sze­nen von unge­heu­rer Span­nung, manch­mal auch vol­ler Tra­gik. Aber auch Humor blitzt da und dort durch. In die­sen Dia­lo­gen wer­den all die Zwei­fel und Fra­gen unse­rer Zeit an Gestal­ten der Bibel sicht­bar — an Men­schen, die uner­schüt­ter­lich mit dem unsicht­ba­ren. aber leben­di­gen Gott gerech­net haben.

Fol­gen Ver­lag, als eBook 3,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Der Große Katechismus

Eine Lehrschrift von Martin Luther

Das sind die nötigs­ten Stü­cke, die man zuerst Wort für Wort her­zu­sa­gen ler­nen muß. Und zwar soll man die Kin­der dar­an gewöh­nen, dass sie täg­lich, wenn sie mor­gens auf­ste­hen, wenn sie zu Tisch gehen und wenn sie sich abends schla­fen legen, es auf­sa­gen müs­sen, und man soll ihnen nicht zu essen und zu trin­ken geben, bis sie es her­ge­sagt haben. Auch ist jeder Haus­va­ter ver­pflich­tet, es in glei­cher Wei­se mit dem Gesin­de, Knech­ten und Mäg­den zu hal­ten: er soll sie nicht bei sich behal­ten, wenn sie es nicht kön­nen oder nicht ler­nen wol­len.

In typi­scher luthe­ri­scher Manier fängt der gro­ße Kate­chis­mus an. Die nötigs­ten Stü­cke sind dabei die zehn Gebo­te, das (apos­to­li­sche Glau­bens­be­kennt­nis) und das Vater Unser.  So ist auch der Gro­ße Kate­chis­mus nicht mehr und nicht weni­ger als die Erklä­rung die­ser „nötigs­ten Stü­cke“. Ich den­ke auch unse­re Zeit hät­te mehr Besin­nung auf „Kin­der­un­ter­richt“ oder Wahr­hei­ten, die jedes Kind wis­sen soll­te nötig. Wie oft sind wir uns in Fra­gen des Heils unsi­cher. Wie oft wer­den ethi­sche Fra­gen mit Glau­bens­ar­ti­keln ver­wech­selt. Wie oft fehlt uns auch die Kraft eine rech­te Bewer­tung zwi­schen Recht und Unrecht zu fäl­len. So schließt auch Luther sei­ne Bespre­chung der Zehn Gebo­te mit die­ser Anmer­kung ab:

So haben wir nun die Zehn Gebo­te, einen Aus­zug gött­li­cher Leh­re, was wir tun sol­len, daß unser gan­zes Leben Gott gefal­le, und den rech­ten Born und Kanal, aus und in wel­chem alles quel­len und gehen muß, was gute Wer­ke sein sol­len; so daß außer den Zehn Gebo­ten kein Werk noch Wesen gut und Gott gefäl­lig kann sein, es sei so groß und köst­lich vor der Welt, wie es wol­le. Laß nun sehen, was unse­re gro­ßen Hei­li­gen von ihren geist­li­chen Orden und gro­ßen, schwe­ren Wer­ken rüh­men kön­nen, die sie erdacht und auf­ge­wor­fen haben und die­se hier haben fah­ren las­sen, gera­de als wären die­se viel zu gering oder schon längst aus­ge­rich­tet. Ich mei­ne wenigs­tens, man soll­te hier alle Hän­de voll zu schaf­fen haben, daß man die­se­hiel­te: Sanft­mut, Geduld und Lie­be gegen Fein­de, Keusch­heit, Wohl­tat usw. und was sol­che Stü­cke mit sich brin­gen. Aber sol­che Wer­ke gel­ten und leuch­ten nicht vor der Welt Augen, denn sie sind nicht sel­ten und auf­ge­bla­sen, an beson­de­re eige­ne Zeit, Stät­te, Wei­se und Gebär­de gehef­tet, son­dern all­ge­mei­ne, täg­li­che Haus­wer­ke, die ein Nach­bar gegen den andern trei­ben kann, dar­um haben sie kein Anse­hen. Jene aber sper­ren (den Men­schen) Augen und Ohren auf, dazu hel­fen sie selbst mit gro­ßem Geprän­ge, Unkos­ten und herr­li­chem Bau­werk und schmü­cken sie her­vor, daß alles glei­ßen und leuch­ten muß. Da räu­chert man, da sin­get und klin­get man, da zün­det man Ker­zen und Lich­te an, daß man vor die­sen kei­ne ande­re hören noch sehen kön­ne. Denn daß da ein Pfaff in einem gol­de­nen Meß­ge­wand steht oder ein Laie den gan­zen Tag in der Kir­che auf den Kni­en liegt, das hei­ßet ein köst­lich Werk, das nie­mand genug loben kann. Aber daß ein armes Maid­lein eines jun­gen Kin­des war­tet und treu­lich tut, was ihr befoh­len ist, das muß nichts hei­ßen Was sol­len sonst Mön­che und Non­nen in ihren Klös­tern suchen?
[Mar­tin Luther: Der gro­ße Kate­chis­mus (1529). Mar­tin Luther: Gesam­mel­te Wer­ke, S. 1819
(vgl. Luther-W Bd. 3, S. 75 – 76) © Van­den­hoeck und Ruprecht
http://www.digitale-bibliothek.de/band63.htm ]

Prä­di­kat: Beson­ders Wert­voll!

Tipp: Pater Chiniquy’s Erlebnisse – Gesamtausgabe

50 Jahre in der Kirche Roms - 40 Jahre in der Kirche Christi

Was Pater Chi­ni­quy (1807−1899) aus sei­nem Leben und Dienst zu erzäh­len weis, grenzt fast ans Unglaub­li­che. Ist die­ses Buch nicht zeit­los unüber­leb­bar und für die heu­ti­gen Ten­den­zen aktu­el­ler denn je? Erfül­len sich dar­in nicht die nahe­zu pro­phe­ti­schen Wor­te des ehr­wür­di­gen Prä­si­den­ten Abra­ham Lin­coln, wel­che er zu Chi­ni­quy sprach?

Wann hat sich die katho­li­sche Kir­che Roms jemals über ihre Intri­gen und Gräu­el­ta­ten der Inqui­si­ti­on Bus­se getan oder ihre gott­lo­sen heid­ni­schen Bräu­che auf­ge­ge­ben? Spra­chen die Refor­ma­to­ren unrecht, als die römi­sche Kir­che als anti­christ­lich bezeich­ne­ten? Hat Rom außer dem Namen etwas mit Jesus Chris­tus gemein­sam? Das bringt man­chen zum Den­ken und zur Kor­rek­tur.

Kön­nen Chiniquiy’s Erleb­nis­se heu­te nicht unver­min­dert beob­ach­tet wer­den in Poli­tik, Lite­ra­tur, Film, Pres­se, Radio, Fern­se­hen und im Pri­vat­le­ben?

Fol­gen Ver­lag, als eBook 6,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Der Untergang des christlichen Abendlandes

Kleine Einführung von Dr. W. J. Ouweneel

Ouweneel scheint in den Krei­sen der „Brü­der“ durch­aus umstrit­ten zu sein. Aber selbst die größ­ten sei­ner Kri­ti­ker fin­den noch Aner­ken­nen­des über sein Früh­werk.

Eines davon trägt den durch­aus pro­vo­zie­ren­den Titel: „Der Unter­gang des Christ­li­chen Abend­lan­des“ und ich wür­de das Buch als leich­ten Ein­stieg zu Scha­ef­fers aus­führ­lich gestal­te­ter Ana­ly­se „Wie kön­nen wir denn Leben?“ sehen.  Ich fand das Buch neu­lich in mei­nem Bücher­re­gal und habe die 60 Sei­ten sehr schnell durch­ge­le­sen.

Der Autor arbei­tet her­aus, dass der Exis­ten­zia­lis­mus für die Pop­kul­tur am Ende des zwan­zigs­ten Jahr­hun­der­tes die Leit­idee war. Der Exis­ten­zia­lis­mus kennt nur Rela­ti­ve Aus­sa­gen und ist hoff­nungs­los. Die­se Hoff­nungs­lo­sig­keit geht zunächst in die Kunst über und erreicht schnell jun­ge Men­schen und irgend­wann die gan­ze Gesell­schaft. Die Früch­te die­ser Ent­wick­lung seit den 60 Jah­ren kön­nen wir heu­te über­all ern­ten:

Das hat ganz ein­schnei­den­de Kon­se­quen­zen. Frü­her war es abso­lut ver­bo­ten zu mor­den, zum Bei­spiel auch, gesun­de Kin­der zu töten. Heu­te gibt es aber Fäl­le, in denen das Leben von Mut­ter und Kind nicht gefähr­det ist und kein wirk­lich unlös­ba­res Pro­blem vor­liegt, und doch erwo­gen wird, die Tötung des Kin­des im Mut­ter­leib zu lega­li­sie­ren. Frü­her war es Per­so­nen des­sel­ben Geschlechts ver­bo­ten, mit­ein­an­der geschlecht­li­chen Umgang zu haben. Heut­zu­ta­ge ist es denk­bar, das zu tole­rie­ren oder sogar zu pro­pa­gie­ren. Wir leben nicht mehr mit Gegen­sät­zen zwi­schen Wahr­heit und Lüge, zwi­schen Gutem und Bösem. Frü­her wur­den die Kin­der mit abso­lu­ten mora­li­schen Maß­stä­ben erzo­gen. Das ist nicht mehr so. Und dar­um gibt es kei­ne ech­ten Ant­wor­ten mehr auf die drän­gen­den Fra­gen der Jugend. (S. 33)

Wem Scha­ef­fer zu kom­pli­ziert sein soll­te, der soll­te zu die­sem Buch grei­fen. Jedoch wird man schnell sehen, eine genaue­re Ana­ly­se bräuch­te sicher mehr Platz.  Das Buch ist nur noch anti­qua­risch erhält­lich. Mein Exem­plar wür­de ich für 5 EUR inklu­si­ve Ver­sand ver­kau­fen. Wer zuerst kommt mahlt zuerst.

Warum manche christlichen Hörspiele sehr günstig sind

Serie: Christliche Verlage und das Geld (4)

Man­che Kun­den bekla­gen sich über Hör­spiel-Prei­se im zwei­stel­li­gen Berei­che (zir­ka 10 EUR) und ver­wei­sen auf die güns­ti­gen Ver­öf­fent­li­chun­gen (zir­ka 6 EUR) ande­rer christ­li­cher Hör­spiel- und Hör­buch-Ver­la­ge. Dabei wird ein ent­schei­den­der Unter­schied über­se­hen.

Vie­le, oft klei­ne­re kon­ser­va­tiv-evan­ge­li­ka­le Ver­la­ge, kön­nen nur des­halb ver­gleichs­wei­se güns­ti­ge Prei­se anbie­ten, weil die Arbeit teil­wei­se von ehren­amt­li­chen (Laien-)Mitarbeitern erbracht wird.

Wo ist Hab­ty? Fami­lie Streat­ley Fol­ge 4, CMV, 6 EUR

Das heißt, nicht alle ange­fal­le­nen Kos­ten wer­den durch den Ver­kaufs­preis wie­der ein­ge­nom­men. Die ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter (vor allem Spre­cher, aber auch Lek­to­ren und Desi­gner) schen­ken den Kun­den letzt­end­lich Ihre Zeit und Arbeits­kraft.

Dazu gehö­ren auch die Ver­la­ge CMV und CLV. Der Ver­lag CMV zum Bei­spiel ver­öf­fent­licht die meis­ten Hör­spie­le zum Preis von 6 EUR. Bei fast allen Spre­chern han­delt es sich um ehren­amt­li­che Lai­en-Dar­stel­ler. Zusätz­lich wird eine für christ­li­che Hör­spie­le ver­hält­nis­mä­ßig hohe Auf­la­ge in Auf­trag gege­ben, um die Kos­ten auf mög­lichst vie­le Exem­pla­re zu ver­tei­len und den Preis gering hal­ten zu kön­nen.

Zum Ver­gleich: Ein­zel­fol­gen der säku­la­ren (nicht-christ­li­chen) 5 Freun­de sind mit je 6,99 EUR sogar teu­rer als die CMV-Hör­spie­le, obwohl die 5 Freun­de zu den erfolg­reichs­ten Hör­spiel­se­ri­en über­haupt gehö­ren und die Auf­la­ge X-Mal höher ist.

Die meis­ten christ­li­chen Ver­la­ge (CVDil­len­burg, SCM Hänssler, Gerth Medi­en) ver­öf­fent­li­chen Hör­spie­le zum Preis von rund 10 EUR. Die Hör­spiel-Dau­er liegt bei zir­ka 65 Minu­ten. Die­ser Preis ist für pro­fes­sio­nell gemach­te Hör­spie­le ange­sichts des Auf­wands, Qua­li­tät, Umfangs und Auf­la­ge durch­aus ange­mes­sen.

Ver­la­ge die mit unge­üb­ten Lai­en-Spre­chern arbei­ten, soll­ten sich hin­ge­gen, mei­nes Erach­tens, am 6 EUR-Preis ori­en­tie­ren.