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Mit einem Schwerpunkt auf Abraham

„As the dis­pen­sa­tio­nal per­spec­tive is being eva­lua­ted, it should not be for­got­ten that covenant theo­lo­gi­ans and dis­pen­sa­tio­na­lists stand side by side in affir­ming the essen­ti­als of the Chris­ti­an faith. Very often the­se two groups wit­hin Chris­ten­dom stand alo­ne in oppo­si­ti­on to the inroads of moder­nism, neo-evan­ge­li­ca­lism, and emo­tio­na­lism. Covenant theo­lo­gi­ans and dis­pen­sa­tio­na­lists should hold in hig­hest regard the scho­l­ar­ly and evan­ge­li­cal pro­duc­tivi­ty of one ano­t­her. It may be hoped that con­ti­nuing inter­chan­ge may be based on love and respect.“

Robert­son, O. P. (1980). The Christ of the Coven­ants (S. 201 – 202). 

Aktu­ell möch­te ich ver­tieft in das Leben Abra­hams ein­tau­chen. Das Leben Abra­hams zir­ku­liert um den Bun­des­schluss mit Gott. Im zwölf­ten Kapi­tel wird Segen ver­hei­ßen, im fünf­zehn­ten Kapi­tel ein­sei­tig durch Gott bestä­tigt, im sieb­zehn­ten bekommt Abra­ham das Bun­des­zei­chen und einen neu­en Namen, und nach­dem er sei­ne Treue und Hin­ga­be („wand­le vor mir und sei fromm“, 1 Mo. 17,1) beweißt, bekräf­tigt Gott sei­ne Ver­hei­ßun­gen mit einem Schwur.

„Die aus dem Glau­ben sind, das sind Abra­hams Kin­der.“ (Gal. 3,7) Vor eini­gen Jah­ren mach­te J. Ligon Dun­cans Buch „Covenant Theo­lo­gy einen mäch­ti­gen Ein­druck auf mich. Für mich per­sön­lich war es in vie­len Fra­gen ein Durch­bruch (z. B. auch in der Fra­ge der Bedeu­tung der Sakra­men­te). Somit geste­he ich, dass ich eher bun­des­theo­lo­gisch an die Bibel her­an gehe. Ich sehe aber, den Dis­pen­sa­tio­na­lis­mus nicht als 180° der Bun­des­theo­lo­gie gegen­sätz­lich. Ver­glei­che hier­für die­se Über­sicht im Ver­gleich zwi­schen klas­si­schem Dis­pen­sa­tio­na­lis­mus und klas­si­scher Bun­des­theo­lo­gie. Ich den­ke ein­fach, dass es zu weit geht, die Bun­des­schlüs­se (Hmm, was ist eigent­lich die Mehr­zahl von Bund?) als Anfän­ge eines völ­lig neu­en Zeit­al­ters zu bezeich­nen. Wo wür­de denn das z. B. im Leben Davids statt­fin­den? Es ist ja eher so, dass nichts neu­es im Staa­te Kana­an statt­fin­det, dass aber die Ver­hei­ßun­gen Got­tes (für ein völ­lig neu­es Zeit­al­ter), immer wie­der neu bestä­tigt wer­den. Letz­ten Endes schließt Gott mit sei­nem Volk nur durch Chris­tus oder um Chris­ti wil­len einen Bund. Zudem wird eine rein irdi­sche Loka­li­sie­rung der Bun­des­ver­hei­ßun­gen ein­fach den Tex­ten nicht gerecht, die immer wie­der von einem „ewi­gen Bund“ reden (vgl. z. B. 1 Mo 9,16; 1 Mo 17,7;  Ps. 105,10; Ps. 111,5;  Heb. 13,20). Natür­lich kann die Beto­nung eines Kon­ti­nu­ums zwi­schen AT und NT zu weit gehen, aber gene­rell nei­gen wir dazu, das AT als nicht mehr „gül­tig“, nicht mehr „not­wen­dig“, als „alten Bund“ abzu­stem­peln. Die Tex­te des AT tau­gen dann höchs­tens dafür, mora­lis­ti­sche Ansprü­che an unse­ren Nächs­ten zu stel­len. Übri­gens hat Roger Lie­bi eben­falls einen Bei­trag über die Bedeu­tung des AT für Chris­ten ver­öf­fent­licht. Wenn wir schon bei Lie­bi sind, sei­nen Bei­trag über das Leben Abra­hams fand ich eben­falls hilf­reich. Wei­ter­le­sen

Tipp: Hermann August Menge

Kurzbiografie über den bedeutendsten Bibelübersetzer des 20. Jahrhunderts

Dem Ver­lag CLV ist es zu ver­dan­ken, dass die aus­ge­zeich­ne­te und sprach­lich schö­ne „Men­ge-Bibel“ nach vie­len Jah­ren in einer leich­ten Bear­bei­tung wie­der erhält­lich ist (www.menge2020.de). Par­al­lel dazu ist eine Kurz­bio­gra­fie im sel­ben Ver­lag erschie­nen.

Ein guter Jun­ge, aber ein biss­chen dumm! – so lau­tet das Urteil der Mut­ter Men­ge über ihren 1841 gebo­re­nen Sohn Her­mann August. Die­se Fehl­ein­schät­zung wider­legt er am Gym­na­si­um und beweist sein glän­zen­des Gedächt­nis und eine unge­wöhn­li­che Bega­bung bei der Erler­nung von Spra­chen.

Er stu­diert alte Spra­chen und Geschich­te und pro­mo­viert bereits nach 6 Semes­tern zum Dr. phil., ein Jahr spä­ter besteht er das Staats­ex­amen. Er wird Leh­rer an ver­schie­de­nen Gym­na­si­en, ver­fasst Lehr- und Wör­ter­bü­cher und wird spä­ter Schul­di­rek­tor. Sei­ne Fähig­keit zu leh­ren und „sei­ne Gabe, den Unter­richts­stoff klar, ein­fach und leben­dig nahe­zu­brin­gen“ machen ihn zu einem belieb­ten und geschätz­ten Leh­rer, bevor er mit 59 Jah­ren auf­grund Krank­heits­be­schwer­den pen­sio­niert wird.

Und erst im Ruhe­stand soll Men­ge sein Lebens­werk begin­nen und voll­enden. Obwohl er in einer got­tes­fürch­ti­gen Fami­lie auf­wächst, erlebt er erst im Alter von 60 Jah­ren „eine gewal­ti­ge, nicht plötz­li­che, son­dern all­mäh­lich erfol­gen­de Umwand­lung.“ Bei der Aus­ar­bei­tung einer Mor­gen­an­dacht wird im schlag­ar­tig bewusst, dass für ihn die Bibel ein nahe­zu unbe­kann­tes und unge­le­se­nes Buch ist. Er beginnt mit dem Stu­di­um des Neu­en Tes­ta­ments und fühlt sich bald dazu gedrängt, die Bibel neue zu über­set­zen. Nach 26 Jah­ren erscheint erst­mals die kom­plett neu über­setz­te Bibel von Her­mann Men­ge.

Bis ins hohe Alter arbei­tet er uner­müd­lich an der ste­ti­gen Ver­bes­se­rung sei­ner Über­set­zung. Trotz sei­ner vie­len Arbeit nimmt er sich ger­ne Zeit für Besu­cher und ver­gisst kei­ne Geburts­ta­ge von Kin­dern, Enkeln und Uren­keln. Auch die Bezie­hung zu sei­ner Lebens­ge­fähr­tin und Ehe­frau ist innig und dau­ert über 60 Jah­re an.

Die­se klei­ne Bio­gra­fie von Fritz Schmidt-König ist eine mit fes­tem Umschlag gebun­de­ne Neu­auf­la­ge und gibt einen Ein­blick in das Leben und Werk des wahr­schein­lich bedeu­tends­ten Bibel­über­set­zers des 20. Jahr­hun­derts.

Eine aus­führ­li­che­re Bio­gra­fie über Her­mann Men­ge ist im eBook-Ver­lag ceBooks.de erschie­nen: Her­mann Men­ge – Vom Gym­na­si­al­di­rek­tor zum Bibel­über­set­zer (3,99 EUR). Eben­falls bei ceBooks.de ist die unbe­ar­bei­te­te Men­ge-Bibel als eBook erschie­nen: Die Bibel, über­setzt von Her­mann Men­ge. (4,99 EUR)

 

Her­mann August Men­ge, Fritz Schmidt-König, 94 Sei­ten, CLV, Bie­le­feld, 4,90 EUR

Tipp: Constantin und die Raubritter

Ein Bilderbuch über den Entdecker der wahrscheinlich ältesten Bibel der Welt

Es ist für den jun­gen Stu­den­ten Con­stan­tin Tisch­endorf wie ein Schock, als er an der Uni­ver­si­tät zum ers­ten Mal mit der sich unter Theo­lo­gen aus­brei­ten­den Bibel­kri­tik in Berüh­rung kommt. In einem got­tes­fürch­ti­gen Umfeld auf­ge­wach­sen bemerkt er schnell, dass das Infra­ge­stel­len der Glaub­wür­dig­keit der Bibel einem Fron­tal­an­griff auf den christ­li­chen Glau­ben im Gan­zen bedeu­tet.

Er nimmt sich vor, die ältes­ten vor­han­de­nen Abschrif­ten der Bibel zu fin­den und die­se mit den neue­ren abzu­glei­chen. Wer­den die Abschrif­ten über­ein­stim­men und damit die zuver­läs­si­ge Wei­ter­ga­be von Got­tes Wort bewei­sen? Con­stan­tin unter­nimmt vie­le Rei­sen und durch­sucht die gro­ßen Biblio­the­ken in Euro­pa nach den ältes­ten Büchern. Aber erst bei sei­nen Rei­sen in den Ori­ent zum ältes­ten christ­li­chen Klos­ter der Welt wird sei­ne akri­bi­sche Suche belohnt. Er ent­deckt die ältes­te voll­stän­dig erhal­te­ne Abschrift des Neu­en Tes­ta­ments.

Hein­rich Töws ist es gelun­gen, die wah­re Geschich­te Con­stan­tin von Tisch­endorfs (1815 — 1874) für Kin­der inter­es­sant nach­zu­er­zäh­len. Das groß­for­ma­ti­ge Buch ist auf jeder zwei­ten Sei­te mit schö­nen, natür­li­chen Bil­dern illus­triert und kann dazu die­nen, das Ver­trau­en der Kin­der in die Bibel zu stär­ken.

Con­stan­tin und die Raub­rit­ter, Hein­rich Töws/Ella van der Bas-Bak­ker, 40 Sei­ten, CMV, Bie­le­feld, 7,90 EUR

Tipp: Jesus — Meine Kraft im Alltag (Armin Mauerhofer)

Eine Auslegung des Kolosserbriefs Band 2

Es gibt lei­der zu vie­le Gläu­bi­ge, die Jesus aus eige­ner Kraft nach­zu­fol­gen ver­su­chen. Immer wie­der sind sie von sich und ihrer man­gel­haf­ten Nach­fol­ge ent­täuscht. Die­sem unbe­frie­di­gen­den Zustand wird im vor­lie­gen­den eBook die befrei­en­de Bot­schaft der uns in Jesus zur Ver­fü­gung ste­hen­den Kraft gegen­über­ge­stellt.

Der Ver­fas­ser zeigt auf, dass es der Auf­trag eines jeden Gläu­bi­gen ist, sein Den­ken, Füh­len, Wol­len und sei­ne Glie­der Jesus ganz zur Ver­fü­gung zu stel­len, denn er will sie gebrau­chen. Er will im All­tag das Leben der Gläu­bi­gen nicht nur bestim­men, son­dern er selbst will die­ses Leben sein.

In beson­de­rer Wei­se wirkt sich die Tat­sa­che, dass Jesus in den Gläu­bi­gen wohnt, im Zusam­men­le­ben mit ande­ren Men­schen aus, und zwar in Ehe, Fami­lie, am Arbeits­platz und in der Gemein­de. Wes­halb? Weil der im Gläu­bi­gen leben­de Chris­tus eine umge­stal­ten­de Wir­kung auf des­sen prak­ti­sches Ver­hal­ten aus­übt. Jesus ver­mag sogar unse­ren Cha­rak­ter umzu­for­men. Die­se beglü­cken­de Tat­sa­che auf­zu­zei­gen, ist Haupt­an­lie­gen des vor­lie­gen­den eBooks.

Dar­über hin­aus kann die­ses eBook Ver­kün­di­gern gute Anre­gun­gen zu Bibel­stun­den und Pre­dig­ten über den Koloss­erbrief geben.

ceBooks.de im Fol­gen Ver­lag, als eBook 4,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

„Die Kinder warten immer gespannt auf die längeren Hörspiele…“

Mit den Verantwortlichen von Radio Doppeldecker im Gespräch

Unse­re Kin­der sind begeis­ter­te Radio Dop­pel­de­cker Hörer. Wenn sie schon im Bett lie­gen, dür­fen sie eine Fol­ge zum Schla­fen­ge­hen anhö­ren. Bei über 700 Epi­so­den bin ich erst­mal ganz gut ver­sorgt (wir hören immer den Pod­cast)  Da wir also von die­ser Arbeit der­art pro­fi­tie­ren, dach­te ich, dass die Zeit nun für ein Inter­view reif wäre. Radio Dop­pel­de­cker (end­lich mal ein wirk­lich hörens­wer­tes Radio) war so freund­lich, mei­ne Fra­gen zu beant­wor­ten.

Seit wann gibt es Radio Dop­pel­de­cker bereits?

Die ers­te Sen­dung von Radio Dop­pel­de­cker wur­de 2005 aus­ge­strahlt.

Ihr habt bis­lang mehr als 777 Epi­so­den ver­öf­fent­licht. Gehen da die Ide­en nicht irgend­wann ein­mal aus? Wei­ter­le­sen

Tipp: Napoleon Bonaparte (Gottfried Mai)

Die Versuchung der Macht

Den tiefs­ten Ein­druck in der Welt­ge­schich­te haben Men­schen hin­ter­las­sen, die gleich­zei­tig Feld­her­ren und Staats­män­ner waren. Mehr als jeder ande­re vor ihm beein­fluss­te Napo­le­on Bona­par­te die moder­ne Welt hin­sicht­lich des Kriegs­we­sens, der Gesell­schafts­ord­nung, der Ver­wal­tung und Gesetz­ge­bung.

Sein Auf­stieg in weni­gen Jah­ren vom ein­fa­chen Artil­le­rie­of­fi­zier zum Kai­ser der Fran­zo­sen und Herr­scher über wei­te Tei­le Euro­pas ist mär­chen­haft und bei­spiel­los. Weni­ger mär­chen­haft, son­dern nur noch bru­tal war die Aus­übung sei­ner Macht, deren Ver­su­chung er in der uner­sätt­li­chen Gier nach stän­di­ger Aus­wei­tung erlag.Die Köni­gin Loui­se von Preu­ßen hat nach ihrer Begeg­nung mit Napo­le­on im Jah­re 1807 in Til­sit fast pro­phe­tisch das Urteil gespro­chen: „Er ist ohne alle Mäßi­gung, und wer nicht Maß hal­ten kann, ver­liert das Gleich­ge­wicht und fällt.“ Napo­le­on ver­ei­nig­te in sei­ner Hand mehr Macht als sie je Karl der Gro­ße beses­sen hat­te. Er tri­um­phier­te über Päps­te, Kai­ser und Köni­ge.

Auf dem Schlacht­feld hat­te er sei­ne Macht erwor­ben dort zer­rann sie ihm auch, nach­dem er in sech­zig Schlach­ten das Blut unge­zähl­ter Men­schen zu sei­nem Ruhm und sei­ner Ehre ver­gos­sen hat­te. Nach 20 Jah­ren Macht­fül­le ver­lor er das Spiel um die Macht und muss­te als macht­lo­ser Gefan­ge­ner erken­nen, dass Jesus Chris­tus, des­sen Kraft in den Schwa­chen mäch­tig ist, über mehr Macht ver­fügt, als die Mäch­tigs­ten die­ser Welt.

ceBooks.de im Fol­gen Ver­lag, als eBook 5,99 EUR, ePub/Mobi, erhält­lich bei: ceBooks.de

Tipp: Der Wettlauf zum Mond – und der Erfinder der Raumfahrt

Ein evangelisitisches Heft zum Thema Mondlandung

Am 21. Juli 1969 setz­ten die ers­ten Men­schen ihre Füße auf den Mond. Zum 50. Jah­res­tag der ers­ten Mond­lan­dung ist ein evan­ge­lis­ti­sches Heft im hand­li­chen For­mat (15 x 15 cm) bei CMV erschie­nen. Für Lai­en gut ver­ständ­lich wer­den die Vor­ge­schich­te zur Lan­dung nach­ge­zeich­net und erstaun­li­che Fak­ten um das „Raum­schiff Erde“ genannt.

Dass meh­re­re der Astro­nau­ten, die auf dem Mond lan­de­ten, einen leben­di­gen Glau­ben an Gott hat­ten, ist heu­te den meis­ten Men­schen nicht bewusst und dürf­te man­che Leser über­ra­schen. Ein inhalt­lich gelun­ge­nes, infor­ma­ti­ves und evan­ge­lis­ti­sches Heft zum Wei­ter­ge­ben.

Der Wett­lauf zum Mond – und der Erfin­der der Raum­fahrt, Hein­rich Töws, 36 Sei­ten, CMV, Bie­le­feld, 0,50 EUR

Tipp: Die ersten Gipfelstürmer

Wie Blumen die Alpen erobern

Wer mit offe­nen Augen und einem Sinn für natür­li­che Schön­heit die Alpen durch­wan­dert wird auch in höhe­ren Höhen Blu­men­schön­hei­ten ent­de­cken. In dem Buch „Die ers­ten Gip­fel­stür­mer“ stel­len Rein­hard Jun­ker und Richard Wis­kin auf den ers­ten 60 Sei­ten eine Fül­le ein­drucks­vol­ler Über­le­bens­künst­ler vor.

Reich bebil­dert und mit einem Kunst­stoff­um­schlag ver­se­hen kann es Wan­de­rern in den Alpen zur Bestim­mung von ent­deck­ten Blu­men die­nen. Im letz­ten Drit­tel gehen die Autoren auf die Fra­ge ein, woher die Alpen­pflan­zen kom­men. Eine direk­te Erschaf­fung in den ers­ten Tagen der Erde scheint nahe­zu aus­ge­schlos­sen, da zu der Zeit höchst­wahr­schein­lich kei­ne hohen Ber­ge vor­han­den waren. Evo­lu­tio­nis­ten gehen von einer Anpas­sung in Form von Höher­ent­wick­lung aus.

Die Autoren bie­ten eine für mich ein­leuch­ten­de Erklä­rung an. Die ursprüng­lich geschaf­fe­nen Grund­ty­pen müs­sen sehr varia­bel und fle­xi­bel gewe­sen sein. „Sie wur­den mit der Fähig­keit erschaf­fen, inner­halb der Grund­ty­pen (also im schöp­fungs­ge­mäß vor­ge­ge­ben Spiel­raum) unter­schied­li­che Lebens­räu­me zu erobern“. Obwohl es ein eher spe­zi­el­les The­mas ist, erlebt das Buch bereits die drit­te Auf­la­ge und wird Natur­lieb­ha­bern und Wan­de­rern eine Berei­che­rung sein.

Die ers­ten Gip­fel­stür­mer – Wie Blu­men die Alpen erobern, Rein­hard Junker/Richard Wis­kin, 96 Sei­ten, CV Dil­len­burg, 9,90 EUR

Tipp: Der Sieg des Kreuzes

Eine wahre Bildergeschichte aus dem Leben von James Evans

James Evans (1801 — 1846) war Mis­sio­nar unter den India­nern an der Hud­son Bay in Kana­da und erfand für die Spra­che eines Stam­mes eine eige­ne Schrift.

India­ner bekehr­ten sich zu Chris­tus und began­nen nach Got­tes guten Gebo­ten für die Men­schen zu leben. Eine Fol­ge davon war, dass sie nun nicht mehr 7 Tage die Woche arbei­ten woll­ten und statt­des­sen einen Tag hei­lig­ten. Sie fei­er­ten Got­tes­dienst und gebrauch­ten den Tag um sich aus­zu­ru­hen und zu Kräf­ten zu kom­men.

1843 kam es zu einem Ren­nen zwi­schen den christ­li­chen und den heid­ni­schen India­nern. Sie ruder­ten mit ihren Kanus quer durch Kana­da um bei den Rocky Moun­tains Fel­le abzu­ho­len und die­se vor Win­ter­ein­bruch zum Hafen der Han­dels­ge­sell­schaft zu trans­por­tie­ren. Die Chris­ten ruh­ten an jedem sieb­ten Tag, die Hei­den ruder­ten ohne einen Tag zu pau­sie­ren. Wer wür­de als ers­tes das Ziel errei­chen? Seg­net Gott Men­schen, die sei­ne Gebo­te hal­ten und ver­meint­li­che Nach­tei­le auf­grund des Glau­bens in Kauf neh­men?

Eine wah­re Geschich­te aus dem Leben James Evans zum The­ma Sonn­tags­hei­li­gung und das der christ­li­che Glau­be Aus­wir­kun­gen auf das gesam­te Leben hat.

Der Sieg des Kreu­zes, Hein­rich Töws/Ella van der Bas-Bak­ker, 40 Sei­ten, CMV, Bie­le­feld, 7,90 EUR

Vorstellung: „Das Herman Bavinck Projekt“

Ein Aufruf!

Nor­ma­ler­wei­se möch­te ich dar­auf ver­zich­ten, Arti­kel dop­pelt zu ver­öf­fent­li­chen. Aber an die­ser Stel­le erlau­be ich mir eine Aus­nah­me (Die­ser Arti­kel erschien am 9.12.2019 bereits auf mei­ner Home­page):

Wie alles begann…

Ich stieß über eine Notiz aus dem Jahr 2014(!!!), in der die Rede davon war, dass eine deut­sche Über­set­zung von Bavincks Dog­ma­tik kurz vor der Fer­tig­stel­lung steht. Mei­ne Recher­che ergab: Das Pro­blem ist ein Fla­schen­hals. Ger­ma­nis­ten und Theo­lo­gen wer­den für ein sat­tel­fes­tes Lek­to­rat gesucht. Dabei wur­de der Text von Dr. Jür­gen-Burk­hard Klaut­ke bereits über­setzt. Ein kur­zes Gespräch in unse­rer Kate­chis­mus-Run­de mach­te klar: Das Ding muss durch­kom­men. Für den deut­schen Markt wäre Bavincks Dog­ma­tik jetzt wie Honig für das Maul eines hung­ri­gen Bären!

Übri­gens, eine kur­ze Recher­che beim Bavinck-Insti­tut ergab, dass es selbst auf Chi­ne­sisch oder Rus­sisch mehr Wer­ke von Bavinck gibt als auf deutsch. Die refor­mier­te Dog­ma­tik gibt es bereits auf Korea­nisch und Indo­ne­sisch.

Was können wir tun?

Ich kann die Leser die­ser Zei­len somit nur zur Unter­stüt­zung die­ses Pro­jek­tes auf­ru­fen. Ich den­ke die Mög­lich­kei­ten sind hier­für viel­fäl­tig. Viel­leicht ken­nen Sie einen geeig­ne­ten Lek­tor oder sind es sogar selbst? Dann kon­tak­tie­ren Sie mich ein­fach und ich tei­le Ihnen die Kon­takt­da­ten von Br. Klaut­ke mit. Viel­leicht legt Ihnen Gott aufs Herz zu spen­den, denn finan­zi­el­le Mit­tel feh­len hier auch noch. Dafür habe ich einen Pay­pal Money­po­ol erstellt.

Zudem habe ich ein Ban­ner erstellt, dass direkt zum Money­po­ol führt. Wenn Sie also das sel­be Anlie­gen „bewer­ben“ möch­ten, dann kopie­ren Sie die­sen Code auf Ihren Blog/ Ihre Sei­te:

<a href=„https://www.paypal.com/pools/c/8kuO7Di2va“ target=„_blank“>
<img src=„https://www.glaubend.de/wp-content/uploads/2019/12/bavinck_banner.png“ alt=„Das Her­man Bavinck Pro­jekt“ title=„Das Her­man Bavinck Pro­jekt“>
</a>

Dadurch fügen Sie das oben gezeig­te Bild samt einen Link auf den Pay­pal-Money­po­ol ein. Wenn Inter­es­se an der Infor­ma­ti­ons­wei­ter­ga­be durch Fly­er oder Ähn­li­ches besteht, freue ich mich über Ihre Anfra­ge an mich.

Schließ­lich bleibt aber das Wich­tigs­te unse­re Abhän­gig­keit vom himm­li­schen guten Hir­ten. Ohne Ihn kön­nen wir nichts tun und des­we­gen dür­fen wir alle unse­re Anlie­gen, Wün­sche und Sor­gen zu Ihm im Gebet brin­gen. Auch für die Ver­öf­fent­li­chung dür­fen wir als Pri­vat­men­schen, als Haus­krei­se oder auch als Gemein­den beten.

Input

Wer mehr über Bavinck und sein Werk erfah­ren möch­te, fin­det viel Con­tent bei hanniel.ch.

Ich durf­te zudem mit Jür­gen-Burk­hard Klaut­ke, den Über­set­zer des Wer­kes, spre­chen:

1)Warum gera­de H. Bavinck?

Wäh­rend in der zwei­ten Hälf­te des 19. Jahr­hun­derts in Deutsch­land die schrift­kri­ti­sche und libe­ra­le Theo­lo­gie um sich griff, schenk­te Gott in sei­ner Gna­de in den Nie­der­lan­den eine Refor­ma­ti­on: Hun­dert­tau­sen­de refor­mier­ter Chris­ten ver­lie­ßen die Staats­kir­che und kon­sti­tu­ier­ten eige­ne kon­fes­sio­nel­le Kir­chen, die sich zu einem Kir­chen­ver­band zusam­men­schlos­sen. Dies erfolg­te unter der Füh­rung von Abra­ham Kuy­per. Der Dog­ma­ti­ker, der die­se Ent­wick­lung maß­geb­lich geis­tig beglei­te­te und präg­te, indem er als Dog­ma­ti­ker für die Theo­lo­gen­aus­bil­dung zustän­dig wur­de, war Her­man Bavinck.

2) Hat Dog­ma­tik heu­te gene­rell noch eine Chan­ce und einen Markt?

Das weiß ich nicht. Aber ich weiß: Als ich die Dog­ma­tik von Her­mann Bavinck in den Nie­der­lan­den las, gin­gen mir ganz neue Wel­ten auf. So etwas und zwar in sys­te­ma­ti­scher Form hat­te ich bis dahin noch nicht gele­sen.

3) Wie weit ist die Über­set­zung? Wel­che Arbeit muss noch getan wer­den?

Die Über­set­zung ist fer­tig. Aber sie muss noch etli­che Male lek­to­riert wer­den. Dies erfolgt sozu­sa­gen in mei­ner frei­en Zeit. Viel­leicht kann man sich vor­stel­len, was das heißt für ein Werk, das vom Umfang her 2500 Sei­ten umfasst.

4) Wel­che Wir­kung ver­spre­chen Sie sich von dem Buch?

Bavinck war Nie­der­län­der. Aber sein Vater, ein Pas­tor, zog aus Deutsch­land in die Nie­der­lan­de. Somit war Her­man Bavinck nicht nur die deut­sche Spra­che von Kind­heit an sehr ver­traut, son­dern auch die deut­sche Phi­lo­so­phie und natür­lich auch die libe­ra­le, also die kon­fes­si­ons­lo­se Theo­lo­gie, wie sie sich damals nicht zuletzt in der Theo­lo­gie A. Rit­schls wider­spie­gel­te. Indem er sich nicht nur aber auch mit ihr kon­fron­tier­te, ist sei­ne Dog­ma­tik nicht ver­al­tet, son­dern stellt einen gro­ßen Gewinn dar.