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ceBooks.de veröffentlicht 300. eBook

Sexualität (Alltag aus christlicher Weltsicht, Band 2)

Der christ­li­che eBook-Ver­lag ceBooks.de (Fol­gen Ver­lag) hat das 300. eBook ver­öf­fent­licht. Es han­delt sich um Band 2 der Rei­he „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“ von Han­ni­el Stre­bel (hanniel.ch) für eine Erzie­hung, die sich am Wort Got­tes und nicht am Kon­sum­zeit­al­ter ori­en­tiert. Das eBook ist bei ceBooks.de erhält­lich.

In der Rei­he „All­tag aus christ­li­cher Welt­sicht“ gehe ich Tätig­kei­ten nach, die bedeu­ten­den Raum ein­neh­men. Vie­le Chris­ten, und mögen sie das frömms­te Bekennt­nis haben, wer­den durch zwei gesell­schaft­li­che Wand­lun­gen „ein­ge­sackt“: Die por­no­gra­fi­sche Epi­de­mie und die in jeden Win­kel unse­res Lebens vor­drin­gen­de Web­tech­no­lo­gie. In der vor­lie­gen­den Abhand­lung geht es um unse­ren Umgang mit der Sexua­li­tät in ver­schie­de­nen Lebens­pha­sen.

Heu­te wird so viel von Sex und so wenig über Sex gespro­chen. Men­schen sind weni­ger an Selbst­be­herr­schung und viel mehr an unmit­tel­ba­rer Lust­be­frie­di­gung inter­es­siert. Chris­ten ken­nen den Begrün­der der Sexua­li­tät per­sön­lich. Er ihnen alles mit­ge­ge­ben, was sie zu einem erfül­len­den Leben vor Ihm benö­ti­gen – also auch im Umgang mit ihrer Sexua­li­tät. Es geht dabei um viel­mehr als den Geschlechts­akt, näm­lich um Ehe, Fami­lie, Kin­der, aber auch um Geschlech­ter­rol­len, Geburt und Tod.

Jeder Abschnitt kann in einem ruhi­gen Moment gele­sen wer­den. Er folgt einem ein­heit­li­chen Auf­bau: Zen­tra­ler Gedan­ke, eine kur­ze Aus­füh­rung dazu sowie ein, zwei Fra­gen zur per­sön­li­chen Refle­xi­on. Han­ni­el Stre­bel (Klap­pen­text)

Aktualisiert(14.01.2019): Im Vogelflug durch die Bücher der Bibel

Eine Vortragsreihe von Hanniel Strebel zur Biblischen Theologie!

Ich bin Han­ni­el Stre­bel dank­bar für sei­ne Pre­digtrei­he „Im Vogel­flug durch…“. Prin­zi­pi­ell den­ke ich, dass Ein­füh­run­gen zur Bibel zunächst gar nicht so ein­fach zu erstel­len sind, und sind sie erst ein­mal da, wer­den sie auch wenig gele­sen oder gehört. Nun gibt es Ein­lei­tun­gen in Buch­form, akus­tisch war das bis­her aber ein eher ver­wehr­tes Ver­gnü­gen. Mit den Bei­trä­gen von Han­ni­el wird eine Lücke geschlos­sen. Ver­öf­fent­licht sind bis­her Bei­trä­ge zu die­sen Bibel­bü­chern:

Ein beacht­li­cher Teil ist nun geschafft!

Han­ni­el gelingt die Aus­ar­bei­tung des Roten Fadens und des zen­tra­len The­mas, z.B. in der Apos­tel­ge­schich­te: Der Herr/Heilige Geist der die Gemein­de baut, die Mit­ar­bei­ter aus­sen­det und lenkt und die Umstän­de fügt. Gleich­zei­tig fand ich vor allem bei der Apos­tel­ge­schich­te auch die Bedeu­tung des Autors Lukas, als Arzt, Mis­sio­nar und Apo­lo­get wich­tig, zum bes­se­ren Ver­ständ­nis des Tex­tes!

Mal sehen ob die Rei­he mal voll wird!

Tipp: Susanna Wesley

Die Mutter von John und Charles Wesley

Nun, eine „Mut­ter des Metho­dis­mus“, wie Susan­na Wes­ley auch genannt wird, stellt man sich sicher wohl orga­ni­siert, fein und gut behü­tet vor. Die Rea­li­tät sah jedoch auch bei Susan­na Wes­ley viel rau­er aus:

  • Bereits als Teen­ager ist sie im Kon­flikt mit ihrem Vater und ver­lässt sei­ne puri­ta­ni­sche Gemein­de.
  • Mit 19 hei­ra­tet sie einen Pas­tor, der jedoch lie­ber Poli­tik treibt, statt sich um sei­ne Schäf­chen zu küm­mern, stän­dig ver­schul­det ist, und bei einer Ehe­strei­tig­keit auch mal ein Jahr fort bleibt.
  • Neun ihrer Neun­zehn Kin­der verster­ben bereits im Klein­kind­al­ter. Als Susan­na Wes­ley mit 73 ver­stirbt, leben nur noch 8 ihrer Kin­der.
  • In all die­sem Tumult schafft sie es ihre Kin­der zu erzie­hen und zu bil­den. Es wird deut­lich, dass dabei eine ganz­heit­li­che Bil­dung ange­strebt wird.
  • Susan­na Wes­ley war ein Kind ihrer Zeit und doch auch ein Kind Got­tes, wel­ches an ihre Platz für ihren Herrn leuch­te­te.

Die von mir gele­se­ne Bio­gra­phie von Dal­li­mo­re ist nur noch anti­qua­risch erhält­lich.

Verfolgt im Atheismus

20 kurze Biographien aus der Sowjet-Zeit

Verfolgt im Atheismus

Das Mis­si­ons­werk Frie­dens­stim­me hat 2018 aus einer rus­si­schen, bereits etwas ver­al­te­ten Vor­la­ge meh­re­re Bio­gra­phi­en über­setzt und durch neue­re ergänzt. Her­aus­ge­kom­men ist ein Band mit zwan­zig beein­dru­cken­den Bio­gra­phi­en:

Die Erzäh­lun­gen machen deut­lich, dass den Chris­ten in der Sowjet­uni­on bra­chi­als­te Gewalt und Ver­fol­gung ent­ge­gen ström­te, die über Jahr­zehn­te unge­bro­chen anhielt: Chris­ten wur­den von ihren Arbeits­stel­len ent­las­sen, inhaf­tiert, in Straf­la­ger ver­setzt und auch sonst durch Pres­se und Gerüch­te ver­un­glimpft und dis­kri­mi­niert.

Das Buch kon­zen­triert sich auf drei The­men­be­rei­che:

  • Ver­fol­gung um die Zeit des zwei­ten Welt­krie­ges: Hier war es bra­chia­le Gewalt und die Käl­te Sibi­ri­ens mit denen die Chris­ten aus­ge­löscht wer­den soll­ten. Doch der ent­ge­gen­ge­setz­te Effekt trat ein. Das Evan­ge­li­um erreich­te Gefäng­nis­se und ent­fern­te Ecken der Sowjet­uni­on
  • Ab Ende der Fünf­zi­ger Jah­re scheint die Stra­te­gie umzu­schla­gen. Man dräng­te die Gemein­den zu einer „staat­lich aner­kann­ten Regis­trie­rung“. Fast alle der Bap­tis­ten­ge­mein­den waren (zumin­dest anfangs) damit ein­ver­stan­den, obwohl die „Regis­trie­rung“ vor­sah, dass Kin­der kei­nen Got­tes­dienst mehr besu­chen konn­ten. Ab den 60ern ent­stand jedoch ein Wider­stand in den eige­nen Krei­sen, der zu einer Abspal­tung einer Grup­pe führ­te, die die­se Ver­mi­schung von Staat und Gemein­de nicht dul­den woll­ten. Die über­lie­fer­ten Bio­gra­phi­en schil­dern sehr aus­führ­lich um das Rin­gen in die­ser Fra­ge
  • 1961 kam es dann zu einer Neu­grün­dung von „nicht regis­trier­ten“ Gemein­den unter Lei­tung von Gen­na­dij Krjutsch­kow, der nun für Jahr­zehn­te im Unter­grund leb­te, und nie, trotz inten­si­ver Suche von KGB und Co gefasst wer­den konn­te. Das ermög­lich­te ihm, Schreib­ar­beit zu ver­rich­ten, die nicht anonym blieb. Es brach­te den Bap­tis­ten Russ­lands viel Respekt ein, dass sie inten­si­ve ille­ga­le Lite­ra­tur­ar­beit betrie­ben.

Eini­ge Bio­gra­phi­en beschrei­ben auch die Ent­wick­lun­gen nach der Pere­stroi­ka. Es ist etwas scha­de, dass ein rela­tiv kur­zer Zeit­rah­men gewählt wur­de und nur im Rah­men der Deno­mi­na­ti­on gedacht wur­de. Es wäre inter­es­sant auch über Chris­ten Russ­lands zu lesen, die eher zu Beginn des zwan­zigs­ten Jahr­hun­derts ihre Wir­kung hat­ten. Sach­in­for­ma­tio­nen zu eini­gen typi­schen Begrif­fen und zahl­rei­che Foto­gra­phi­en ergän­zen das Werk. Vor allem die Pho­to­gra­phi­en wür­de ich man­chen russ­land­deut­schen Chris­ten sehr ans Herz legen, da sieht man dann schwarz auf weiß, dass die Chris­ten Russ­lands eben nicht alle uni­for­miert glatt gestrie­gelt in sel­ber Uni­form her­um lie­fen und den­noch einen feu­ri­gen Glau­ben haben konn­ten.

Zum Schluss noch ein Zitat, dass eine inter­es­san­te Bege­ben­heit gut beschreibt. Wie ging man eigent­lich mit der neu erlang­ten und eigent­lich völ­lig uner­war­te­ten Frei­heit nach der Ver­fol­gung um? Gen­na­dij Krjutsch­kow schreibt:

Kaum war der Eiser­ne Vor­hang gefal­len, hat man ange­fan­gen, uns zu sich ein­zu­la­den: „Brü­der! Die gan­ze Welt betet für euch! Man kennt euch in Ame­ri­ka und in Eng­land. Kommt eilends mit euren Fami­li­en zu uns zu Besuch. Wir wer­den eure Fahr­kos­ten über­neh­men!“ Ich ant­wor­te­te: „Nein, Brü­der! Seit dem Fall des Eiser­nen Vor­hangs ver­neh­men wir von über­all die Stim­me, die ruft: „Kommt nach Maze­do­ni­en und helft uns!“(Apg. 16,9)“ Der Herr gibt uns die Frei­heit, Bet­häu­ser zu bau­en und das Evan­ge­li­um zu pre­di­gen. Das Anse­hen und die Ehre, die uns auf­grund unse­rer arbeit zuteil gewor­den sind, sol­len nicht dazu genutzt wer­den, unse­ren Bekannt­heits­grad zu stei­gern. Auf kei­nen Fall! Wenn die Bru­der­schaft uns aus­sen­det, sei es zum Dienst, für geist­li­che Zie­le oder sons­ti­ge Fahr­ten, dann ja. Wenn aber nicht, dann blei­ben wir. Wenn Gott will, wer­den wir noch Zeit genug haben, um uns über­all um zuse­hen. Wenn wir untreu han­deln, welch ein Bei­spiel geben wir dann? Stre­ben nach Gewinn, Anneh­men von Geschen­ken, Popu­la­ri­tät — all das zer­stört die Gemein­de Sieb­zig Jah­re lang hat Gott uns Bedräng­nis­se erle­ben las­sen, um nur das Rei­ne und Geist­li­che zu erhal­ten. Er ließ uns durchs Feu­er gehen, damit der bewähr­te Glau­be viel kost­ba­rer erfun­den wür­de, als das ver­gäng­li­che Gold. (…) S. 392

Wer eine Ergän­zung zu die­sem lesens­wer­ten Werk sucht wird mit „Das Glück des ver­lo­re­nen Lebens“ gut bedient, wel­ches auch lite­ra­risch ein sehr hoch­wer­ti­ges Werk ist.

Reading the Word of God in the Presence of God

Ich war schon län­ger auf der Suche nach einem hilf­rei­chen Buch für her­me­neu­ti­sche Fra­gen und griff zunächst zu Berk­hof. Doch sein wirk­lich hoch­wer­ti­ges Werk war ein­fach zu schwer und zu her­aus­for­dernd für mich. Eine geeig­ne­te Ergän­zung und einen pas­sen­de­ren Ein­stieg in die Her­me­neu­tik fand ich in die­sem Buch von Vern S. Poy­th­ress, der am WTS unter ande­rem auch Her­me­neu­tik unter­rich­tet. Eini­ge gelern­te Lek­tio­nen:

Gesamtaufbau:

Die über 30 Kapi­tel des Buches wen­det er immer am sel­ben Text von 1 Sam 22,1 – 2 an: David ver­steckt sich in der Höh­le Adullam. Ich fin­de die Text­wahl sehr tref­fend, ist doch der ers­te Impuls, dass es zu die­sem Text nichts zu sagen und zu ler­nen gebe. Vor allem gelingt es Poy­th­ress den Scha­den einer rein his­to­ri­schen Betrach­tung des AT auf­zu­zei­gen!

Drei einfache Schritte zum besseren Textverständnis

Poy­th­ress liest sich unge­mein leicht und er schreibt sehr ver­ständ­lich. Ich ken­ne kaum einen Autor, der sich der­art flüs­sig und ange­nehm liest. Man kommt wirk­lich sehr schnell vor­an. Sei­ne Agen­da ist sehr klar und gut vor­be­rei­tet. So auch in die­sem Buch. Da sich der Schwie­rig­keits­le­vel von Kapi­tel zu Kapi­tel stei­gert spürt man gera­de­zu, dass man an Ver­ständ­nis zunimmt.

Am Anfang erläu­tert Poy­th­ress ein Modell, wel­ches hel­fen soll, bibli­sche Tex­te bes­ser zu ver­ste­hen: Er nennt die­se drei Schrit­te: Beob­ach­ten, Inter­pre­tie­ren, Anwen­den. Dafür emp­fiehlt er auf ein Blatt mit einer Vier­spal­ti­gen Tabel­le vor­zu­ge­hen:

Bibel­text Beob­ach­ten Inter­pre­tie­ren Anwen­den

Da jeder, eher einen per­sön­li­chen Schwer­punkt hat, und neigt etwas zu beto­nen (z.B. das Beob­ach­ten) und ande­res Aus­zu­las­sen (z.B. Anwen­den) schützt eine sys­te­ma­ti­sche Vor­ge­hens­wei­se vor leicht­fer­ti­ger Bibel­aus­le­gung. Im Ver­lauf des Buches greift Poy­th­ress immer wie­der auf einen die­ser drei Grund­blö­cke zurück um die­sen mit wei­te­ren Hin­wei­sen zu fül­len.  An die­ser Stel­le unter­sucht er auch aus­führ­lich den zu bespre­chen­den Bibel­text aus 1. Sam. 22. Die­se Metho­de eig­net sich auch gut für Bibel­be­trach­tun­gen in Jugend­krei­sen und Klei­nen Grup­pen

Heilsgeschichtlicher Ansatz

Klar Refor­ma­to­risch zeigt sich das Werk mit sei­nem Ansatz einen roten Faden der Heils­ge­schich­te in der Bibel zu ent­de­cken, und den bespro­che­nen Text damit zu ver­knüp­fen. Was sagt mir die­ser Text über das Heil in Chris­tus? Poy­th­ress geht von einer sehr chris­to­zen­tri­schen Aus­le­gung aus, und kommt ent­spre­chend viel auf das The­ma Ana­lo­gi­en, Sym­bo­le und Typo­lo­gi­en zu spre­chen. Er deckt auf, dass oft­mals viel zu ein­fach mit Typo­lo­gi­en umge­gan­gen wird. Ein typi­scher roter Faden ist dabei natür­lich der Bun­des­ge­dan­ke der Schrift. Wei­ter­le­sen

Rückblick 2018: Mein Jahr in Büchern

Von "... als sähe er den Unsichtbaren" bis "Wie schützen wir unsere Kinder?"

Vor einem Jahr habe ich mei­ne Bücherl­e­se­lis­te 2018 (Vor­schau 2018: Mein Jahr in Büchern) vor­ge­stellt. Mir ist es nicht gelun­gen, mein Vor­ha­ben voll­stän­dig umzu­set­zen. Gele­sen habe ich die Titel in kur­si­ver Schrift. Eini­ge der nicht gele­se­nen Bücher wer­de ich in die Lese­lis­te 2019 über­neh­men, man­che wer­de ich kom­plett strei­chen. Zuletzt habe ich Bücher, eBooks und Hör­bü­cher auf­ge­lis­tet, die ich über die Lese­lis­te 2018 hin­aus gele­sen bzw. gehört habe. In Sum­me sind es 2018 mehr als 40 gele­se­ne Bücher (eBooks, Hör­bü­cher) gewor­den.

Ehe und Fami­lie

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Warum ist Jesus in die Welt gekommen?

Die Bibel ist vol­ler Über­ra­schun­gen. Ist Jesus nur des­we­gen in die Welt gekom­men, um Frie­den und Freu­de zu brin­gen? Nein, er hat­te einen umfas­sen­de­ren Auf­trag. Eini­ge Selbst­aus­sa­gen von Jesus in den Evan­ge­li­en schei­nen ganz und gar nicht „weih­nacht­lich“ zu sein. Aber auch das war Teil sei­nes Kom­mens in die­se Welt.

Jesus ist kom­men, ein Opfer für Sün­den,
Sün­den der gan­zen Welt trä­get dies Lamm.
Sün­dern die ewge Erlö­sung zu fin­den,
stirbt es aus Lie­be am blu­ti­gen Stamm.
Abgrund der Lie­be, wer kann dich ergrün­den?
Jesus ist kom­men, ein Opfer für Sün­den.

Ich wün­sche allen Lesern von NIMM UND LIES geseg­ne­te Weih­nach­ten!

Über die Suche in der Bibel­soft­ware Logos bin ich zu über­ra­schen­den Ergeb­nis­sen gekom­men. Fol­gen­de Such­an­fra­gen habe ich benutzt:

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C.H. Spurgeon: Das Evangelium des Reiches

Ein Matthäus-Kommentar als Andachtsbuch

Spurgeon: Das Evangelium des ReichesSucht jemand noch ein geeig­ne­tes Andachts­buch für 2019? Die­ses Jahr haben wir als Fami­lie den Mat­thä­us-Kom­men­tar von Spur­ge­on ein­ge­setzt. 2015 erschien die­ser lan­ge ver­grif­fe­ne Kom­men­tar neu über­setzt im Beta­ni­en-Ver­lag. Die Idee des Ver­la­ges, den Kom­men­tar in eine Andachts­form zu wan­deln, irri­tier­te mich zunächst, hat sich aber als sehr prak­tisch erwie­sen:

  • Man geht kon­ti­nu­ier­lich durch einen Bibel­text und bekommt nicht nur das zu hören, was man hören möch­te
  • Man bekommt einen Zugang zum Roten Faden des Mat­thäu­sevan­ge­li­um

Die­ser Kom­men­tar, der das Ver­mächt­nis von Spur­ge­on dar­stellt, da er die­sen unmit­tel­bar vor sei­nem Lebens­en­de fer­tig­stell­te, ist beson­ders seel­sor­ger­lich aus­ge­legt. Man spürt auf jeder Sei­te die Hin­wei­se eines Hir­ten, der sei­nen Dienst nun getan hat. Somit ist die­ser Band für jeden Spur­ge­on­ken­ner ein Muss. Das Buch kann als Andachts­buch, aber auch als klas­si­scher Kom­men­tar gele­sen wer­den, was die Funk­ti­ons­wei­se erhöht (und zudem auch mal auf­zeigt, dass Bibel­kom­men­ta­re nicht nur lang­wei­lig und tech­nisch sein müs­sen).

Die­ser schö­ne Band ist für 15,90 EUR bei cbuch.de erhält­lich, und passt im Bücher­re­gal sehr gut zum Kom­men­tar zur Offen­ba­rung von Den­nis John­son.

Zwei Weihnachtsbeigaben

In jeden Weih­nachts­ge­schenk ist noch Platz für die­se zwei wert­vol­le Bei­ga­ben. Es gibt vie­le Mög­lich­kei­ten zu Weih­nach­ten, Men­schen mit der bes­ten Bot­schaft der Welt zu errei­chen. Was vor über 2000 Jah­ren in Beth­le­hem geschah, ist The­ma des Hör­bu­ches und Ver­teil­hef­tes.

John F. MacAr­thur
Gott in einer Krip­pe (Audio-Hör­buch)
Evan­ge­lis­ti­sche Ver­teil­kar­te

Gott in einer KrippeDie CD ist erhält­lich beim her­aus­ge­ben­den Ver­lag Voice of Hope oder bei cbuch.de.

Der König in der Krip­pe
Weih­nach­ten, Jesus und die Ret­tung der Welt
Evan­ge­lis­ti­sches Gruß­heft zu Weih­nach­ten

Der König in der Krippe

Die­ses Heft ist beim Beta­ni­en Ver­lag erschie­nen und erhält­lich auf cbuch.de.

Vorschau 2019: Mein Jahr in Büchern

Roter Faden anhand einer systematischen Theologie

2018 ist für mich ein Jahr gro­ßer Umwäl­zun­gen gewe­sen. Auch im Bereich des Lesens, mir ist es näm­lich gelun­gen eine Sys­te­ma­tik zu ent­wi­ckeln, ich nen­ne es aktu­ell „Lesen mit Berk­hof“.

Das bedeu­tet ganz ein­fach, dass ich ver­su­che zu jedem (grö­ße­ren) Kapi­tel sei­ner sys­te­ma­ti­schen Theo­lo­gie ein ent­spre­chen­des Werk zu lesen. Dadurch ver­spre­che ich mir eine sys­te­ma­ti­sche­re und flä­chen­de­cken­de­re Abhand­lung unter­schied­li­cher The­men. Mit die­ser Metho­de fing ich im Früh­jahr 2018 an und wer­de sicher noch min­des­tens ein Jahr brau­chen.

Ich muss aber ein­ge­ste­hen, dass ich noch einen ergän­zen­den Lese­plan ent­wi­ckelt habe, der vor allem auf tie­fe­res Bibel­ver­ständ­nis abzielt, sprich  den Bereich der Bibli­schen Theo­lo­gi­en, einer wirk­lich fei­nen Kunst, die einem sehr hilft, die bibli­sche Bot­schaft als „Gan­zes“ auf­zu­sau­gen. Mei­ne Lis­te ist also für 2018 fast voll­stän­dig theo­lo­gie­las­tig, neben­bei wer­de ich eini­ge Kri­mis von Doro­thy L. Say­ers lesen und sicher die ein oder ande­re (Auto)biographie. Auf jeden Fall woll­te ich mir unbe­dingt erneut die „Plau­de­rei­en in mei­nem Stu­dier­zim­mer“ von Wil­helm Busch vor­neh­men. Seit 2018 lese ich zudem ver­mehrt zeit­ge­nös­si­sche Auto­ren, ein per­sön­li­cher Dank für vie­le sehr hilf­rei­che Hin­wei­se geht an Han­ni­el Stre­bel! Wei­ter­le­sen